Apples Safari führt Markt für Mobilbrowser an

Net Applications weist die Nutzung der Mobilbrowser erstmals getrennt aus. Sie verändert sich deutlich schneller als bei den PC-Browsern. Über sechs Prozent der Internetnutzer sind bereits mit Mobilbrowsern unterwegs - mit steigender Tendenz.

Apples Safari, der auf iPhone, iPad und iPod Touch zum Einsatz kommt, hat den Markt für Mobilbrowser im August dominiert. Bei der weltweiten Nutzung legte er gegenüber Oktober 2010 von 44,3 auf 53 Prozent zu. Das geht aus Zahlen von Net Applications hervor, die erstmals getrennt für mobile und Desktop-Browser ausgewiesen wurden. Net Applications erfasst die tatsächliche weltweite Browser-Nutzung, indem es die Zugriffe auf ein Netzwerk mit tausenden Websites auswertet.

Bei Desktops und Notebooks verändern sich die Browser-Marktanteile relativ gemächlich. Während Microsofts Internet Explorer weiter kontinuierlich Anwender verliert, schieben sich Googles Chrome und Apples Safari leicht nach vorn. Der Markt für Mobilbrowser ist deutlich wechselhafter.

Obwohl die Rangfolge der fünf führenden Mobilbrowser sich im letzten Jahr nicht geändert hat, erscheint es wahrscheinlich, dass Googles namenloser Android-Browser in den kommenden Monaten Opera Mini vom zweiten Platz verdrängen wird. Zwischen Oktober 2010 und August 2011 ging der Anteil von Opera Mini von 32,4 auf 20,8 Prozent zurück. Der Android-Browser verzeichnete nach den Statistiken von Net Applications im selben Zeitraum einen Zuwachs von 9,2 auf 15,7 Prozent. Ebenfalls im Abwärtstrend ist der Symbian-Browser, dessen Anteil von 8,1 auf 5,8 Prozent fiel. Der Blackberry-Browser hingegen verbesserte sich leicht von 2,7 auf 2,9 Prozent.

Generell spielt das mobile Surfen laut Net Applications eine zunehmende Rolle: „Die kombinierte Nutzung von Mobiltelefonen und Tablets ist dramatisch angestiegen. Beim gesamten Websurfen liegt sie jetzt bei über sechs Prozent und beschleunigt sich noch.“

Nachdem die Mobilbrowser herausgerechnet wurden, verschob sich die Reihenfolge unter den Desktop-Browsern zwar nicht, aber Chrome konnte besonders profitieren. Der Google-Browser legte gegenüber Oktober 2010 von 8,8 auf 15,5 Prozent zu rangiert auf Platz drei. Die Spitzenposition nimmt weiterhin Microsofts Internet Explorer ein, auch wenn sein Anteil von 61 auf 55,3 Prozent zurückging. Dahinter folgt Firefox mit einem leichten Minus von 23,6 auf 22,6 Prozent. Safari auf Rang vier steigerte sich von 3,9 auf 4,6 Prozent, während der Anteil des Fünftplatzierten Opera von 2,3 auf 1,7 Prozent schrumpfte.

Themenseiten: Apple, Browser, Business, Google, Internet, Marktforschung, Microsoft, Mozilla, Opera, net applications

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