Moto X: Billigversion soll in einigen Monaten folgen

Bisher ist nur der subventionierte US-Preis des Standardmodells von 199 Dollar bekannt. Das reguläre Moto X liegt somit in der Preisklasse des iPhone 5. Motorolas Strategie scheint der hinter Samsung Galaxy S4 Mini und HTC One Mini zu ähneln.

Motorola-Mobility-CEO Dennis Woodside hat im Anschluss an die Präsentation des Smartphones Moto X einen Ausblick auf die Weiterentwicklung dieser Marke gegeben. Insbesondere ist für die nächsten Monaten eine günstigere Version geplant. Er sagte: „Moto X ist die Marke, auf die wir uns am stärksten konzentrieren. Da wird noch mehr kommen. Sie werden innerhalb von Monaten weitere Produkte sehen.“

Gegenüber News.com sagte der Chef der Google-Tochter auch, die Billig-Version sei für Prepaid-Kunden in den USA sowie Entwicklungsmärkte bestimmt. Was billig bedeutet und wie die technischen Daten aussehen werden, wollte er nicht definieren.

Als Zielsetzung gab Woodside aus: „Wir wollen, dass jedermann Zugriff auf erschwingliche Smartphones bekommt.“ Das gelte etwa für Familien, die ja oft mehrere Geräte anschaffen müssten. Auch für die niedrigere Summe werde man neuste Techniken anbieten, sagte er, was bedeuten dürfte, dass auch die billigere Version sich per Sprachkommando aus dem Standby wecken und nutzen lässt. Diese Features realisiert Motorola beim Moto X per Hardware, um dennoch erträgliche Laufzeiten zu ermöglichen.

Motorola Moto X (Bild: News.com)

Über das gestern in New York eingeführte Moto X ist nur bekannt, dass es US-Kunden für 199 Dollar kaufen können, wenn sie einen Mobilfunkvertrag mit zwei Jahren Laufzeit abschließen. Eine Speicherverdopplung von 16 auf 32 GByte kostet 50 Dollar extra. Weder zum nicht subventionierten Preis noch zu Angaben für andere Länder hat sich Motorola bisher geäußert. Da aber auch das iPhone 5 mit Vertrag bei AT&T 199 Dollar kostet, sollte man nicht mit weniger als 500 Euro rechnen, falls das Moto X irgendwann nach Deutschland kommt.

Eine Tendenz zu günstigeren Versionen erfolgreicher Spitzenklasse-Smartphones kann man bei Samsung nachvollziehen, das dem Galaxy S4 ein S4 Mini hinterhergeschickt hat. Ähnlich machte es HTC mit seinem One Mini, und Apple steht Gerüchten zufolge vor der Einführung eines abgespeckten iPhone 5C. Aber auch Nokia meldet große Nachfrage nach den bisher billigsten Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 8, dem Lumia 520 und 521.

[mit Material von Marguerite Reardon, News.com]

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