Google plant angeblich Mini-Version von Google Home

Der neue intelligente Lautsprecher ist angeblich Teil eines für Herbst geplanten Hardware-Events. Dann soll Google auch einen Nachfolger des Chromebook Pixel vorstellen. Im Mittelpunkt soll jedoch die zweite Generation der Pixel-Smartphones stehen.

Google arbeitet angeblich an einer Mini-Variante seines intelligenten Lautsprechers Google Home, die es im Herbst zusammen mit weiteren Produkten, darunter die zweite Generation seiner Pixel-Smartphones, vorstellen soll. Dabei soll es sich um eine Mini-Version von Google Home handeln, wie Android Police berichtet. Google würde so mit Amazon gleichziehen, das seinem Smart-Home-Lautsprecher Echo den kleineren und günstigeren Echo Dot zur Seite gestellt hat.

Google Home (Bild: Google)Der Markt für Smart-Home-Steuerungen ist inzwischen hart umkämpft. Neben Amazon und Google ist auch Apple dort seit Juni mit dem HomePod vertreten. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal sind die integrierten digitalen Assistenten. Hier setzt jeder Anbieter auf eine eigene Lösung. Google nutzt seinen Assistant, der seit Kurzem auch hierzulande für Smartphones weiterer Hersteller verfügbar ist. Amazon wiederum baut auf seinen Assistenten Alexa auf, während Apple seinen Assistenten Siri integriert, der Nutzer auch unter iOS und Mac OS X zur Verfügung steht.

Darüber hinaus soll Google unter der Marke Pixel ein neues Chromebook vorstellen. Es wäre der Nachfolger des 2015 eingeführten Chromebook Pixel. Die Quellen von Android Police nannten jedoch keine technischen Details. Stattdessen spekuliert der Blog, das Gerät könnte aus dem sogenannten Project Bison hervorgegangen sein, einem Notebook mit einer speziell angepassten Version von Android, die intern als Andromeda bezeichnet wurde. Möglicherweise ist diese Variante für den Einsatz als Desktop optimiert, so ähnlich wie Samsung mit seiner Erweiterung DeX.

Bison sei als Konkurrenz zu Apples MacBook und Microsofts Surface Pro entwickelt worden, mit einem Ausgangspreis von 799 Dollar. Das 12,3-Zoll-Notebook soll Google mit wahlweise 32 oder 128 GByte Massenspeicher beziehungsweise 8 oder 16 GByte RAM geplant haben. Zum Konzept gehörten demnach auch ein Tablet-Modus sowie ein weniger als 10 Millimeter dickes Gehäuse. Android Police schließt allerdings auch nicht aus, dass das kommende Chromebook Pixel nichts mit dem Project Bison gemein hat.

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Eigentlich war damit gerechnet worden, dass Google die neuen Pixel-Smartphones zusammen mit der Final von Android 8.0 Oreo vorstellt. Derzeit wird über zwei verschiedene neue Pixel-Smartphones spekuliert, ein Modell mit 4,97-Zoll-Display mit einer 1080p-Auflösung und ein zweites Gerät mit 5,99-Zoll-Display und 1440p-Auflösung. Letzteres soll ein von LG hergestelltes OLED-Display sein.

Durchgesickerte Fotos sollen zudem belegen, dass Google auf einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer verzichtet. Das Design des Pixel 2 soll an das der ersten Pixel-Generation angelehnt sein. Da einige Teile der FCC-Dokumente als vertraulich eingestuft sind, geben sie keine Auskunft über das Design oder die Ausstattung der Geräte.

Die Unterlagen zur ersten Pixel-Generation hatte Google vor fast genau einem Jahr eingereicht. Das Gerät war ebenfalls von HTC gefertigt worden. Außerdem sollen die neuen Google-Smartphones mit Active Edge die von HTC entwickelte Technologie Active Sense unterstützen. Damit lassen sich Smartphones auch per Druck über den Geräterahmen bedienen. Der druckempfindliche Rahmen des HTC U 11 startet beispielsweise neben dem Google Assistant auf Wunsch auch die Kamera oder andere Apps. Bei einmaligem, langen Drücken auf den Rand öffnet sich beispielsweise die Kamera-App, auf kurzen Druck löst sie aus. Ein Vorteil von Edge Sense ist, dass sich ein Smartphone so auch mit Handschuhen sowie unter widrigen Wetterbedingungen wie Schnee oder Regen bedienen lässt, die für kapazitive Tasten normalerweise ein Problem darstellen.

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