Office 2013 bietet neue Social-Media-Funktionen

Es integriert unter anderem Yammer, Facebook, LinkedIn und Skype. Über Lync können Videokonferenzen geführt werden. Auch Dokumente lassen sich teilen und gemeinsam editieren, was die Zusammenarbeit erleichtert.

Microsoft hat im gestern von CEO Steve Ballmer vorgestellten Office 2013 neue Social-Media-Funktionen integriert, die die Zusammenarbeit erleichtern sollen. Mit ihnen können mehrere Nutzer gemeinsam Dokumente bearbeiten, Informationen austauschen und Videokonferenzen abhalten.

Beispielsweise lassen sich LinkedIn, Yammer, Facebook und Skype direkt aus der kommenden Bürosoftware heraus verwenden. Das Business-Netzwerk Yammer hatte Microsoft erst im Juni für 1,2 Milliarden Dollar gekauft. Nach einer kostenlosen Anmeldung kann die Plattform sofort genutzt werden und integriert SharePoint und Microsoft Dynamics.

Via Microsoft Lync können bearbeitete Dokumente wie eine PowerPoint-Präsentation mehreren Videokonferenzteilnehmern zugänglich gemacht werden (Bild: James Martin/CNET).Via Microsoft Lync können bearbeitete Dokumente wie eine PowerPoint-Präsentation mehreren Videokonferenzteilnehmern zugänglich gemacht werden (Bild: James Martin/CNET).

Die neue Funktion People Card ermöglicht direkt in Office die Ansicht auf alle Kontakte in den Sozialen Netzen. Sie liefert Präsenzinformationen mit Fotos, Statusaktualisierungen, Kontaktdaten und Activity Feeds der Benutzerkonten in Facebook und LinkedIn.

Darüber hinaus ist die neue Office-Version mit Skype ausgestattet, das Microsoft im Oktober 2011 für die Rekordsumme von 8,5 Milliarden Dollar übernommen hatte. Anwender können ihre Kontakte aus Skype auch direkt in Lync integrieren und damit alle Personen in Skype anrufen oder per Sofortnachricht kontaktieren. Das komplette Angebot sowie die Preise will Microsoft im Herbst bekannt geben.

Auf der Pressekonferenz in San Francisco demonstrierte Kirk Koenigsbauer, Corporate Vice President für Office, einen Videochat mit fünf Personen unter Verwendung von Microsoft Lync. Beispielsweise fügte er einen weiteren Teilnehmer der Konferenz hinzu, indem er ihn einfach per Drag and drop aus der Kontaktliste in das Chatfenster zog.

Koenigsbauer zeigte auch, wie ein Chatteilnehmer eine PowerPoint-Präsenation durch das Ablegen auf einer geteilten Arbeitsfläche für alle sichtbar machen kann. Anschließend ließ sich durch Eingaben auf einem Touchscreen-Gerät direkt in der Präsentation herummalen. Die Änderungen waren direkt für alle Teilnehmer sichtbar. Da auch OneNote in Lync integriert ist, haben Nutzer ebenso die Möglichkeit, ihre Notebooks mit anderen Teilnehmern zu teilen und während der laufenden Konferenz Notizen zu machen oder anzuzeigen.

Das Design von SharePoint hat Microsoft übersichtlicher und einfacher gestaltet. Sein News Stream orientiert sich optisch an Facebook, Twitter und Yammer. PowerPoint-Nutzer können so Kommentare zu Einträgen im News-Feed verfassen, Konversationen verfolgen und sogar Twitter-ähnliche Hashtags und @replies verwenden.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]

Themenseiten: Facebook, Microsoft, Networking, Skype, Software, Soziale Netze

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