Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt 2012 voraussichtlich um 13 Prozent

Das entspräche weltweiten Einnahmen in Höhe von 217 Milliarden Euro. 2011 betrug das Wachstum 15 Prozent. Netzbetreiber erzielen inzwischen rund ein Drittel ihrer Umsätze mit Datendiensten. Vorreiter sind die USA.

Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wird sich im laufenden Jahr weltweit um 13 Prozent auf rund 217 Milliarden Euro erhöhen. Das berichtet der Hightech-Verband Bitkom auf Basis von Prognosen des internationalen Marktforschungsprojekts EITO. 2011 waren die Einnahmen demnach um 15 Prozent auf 192 Milliarden Euro gewachsen.

„Die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablets beflügelt weltweit das Geschäft mit mobilen Datendiensten“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Für die Netzbetreiber sind Datendienste inzwischen zu einer wichtigen Erlösquelle geworden.“

Im Jahr 2012 sollen die Carrier im globalen Maßstab im Schnitt ein Drittel ihres Umsatzes mit Datendiensten erzielen. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 lag der Anteil erst bei 21 Prozent und ging fast ausschließlich auf das Konto von Kurznachrichten (SMS).

Dagegen wächst der weltweite Umsatz mit Sprachdiensten laut EITO im Jahr 2012 nur leicht um 1,1 Prozent auf 445 Milliarden Euro. In den Industrieländern sind die Einnahmen aus Sprachdiensten bereits seit mehreren Jahren rückläufig.

Nach den EITO-Prognosen wächst der Markt für mobile Datendienste in den USA mit einem Plus von 16 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro besonders dynamisch. Im Jahr 2012 werden die US-Netzbetreiber bereits 43 Prozent ihres Umsatzes mit Datendiensten erzielen. „Die USA sind in den vergangenen Jahren zum Vorreiter bei der Einführung und der Nutzung mobiler Internetanwendungen geworden“, sagte Rohleder. Sowohl die Verbreitung von Smartphones als auch von Tablets erfolge in den Vereinigten Staaten schneller als in Europa.

In den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird das Umsatzplus mit mobilen Datendiensten 2012 im Schnitt voraussichtlich 8,3 Prozent betragen, was 41,7 Milliarden Euro entspräche. Bei den Netzbetreibern in der EU liegt der Datenanteil an den Einnahmen derzeit bei 32 Prozent.

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