Bericht: Ultrabooks von Dell und HP kommen Anfang 2012

Quanta Computer soll sich schon auf die Produktion des HP-Modells vorbereiten. Wistron produziert ein 14-Zoll-Gerät für Dell. Letzteres soll sein Debüt im Januar auf der CES in Las Vegas geben.

Das UX21 von Asus ist eines der ersten Ultrabook-Modelle (Bild: Asus).
Das UX21 von Asus ist eines der ersten Ultrabook-Modelle (Bild: Asus).

Sowohl Hewlett-Packard als auch Dell werden Ende 2011 beziehungsweise im ersten Quartal 2012 Ultrabooks herausbringen. Das berichtet der taiwanische Branchendienst Digitimes unter Berufung auf mehrere Zulieferer. Quanta Computer bereitet sich demnach auf die Produktion von HPs Ultrabooks vor, die voraussichtlich Ende des Jahres anläuft, während Wistron ein 14-Zoll-Modell für Dell fertigt, das sein Debüt im Januar auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas geben soll.

Wistron ist schon der Original Design Manufacturer (ODM) von Acers Aspire S3 mit 13,3 Zoll. Compal Electronics stellt nach Informationen von Digitimes das 15-Zoll-Modell Aspire S3 sowie Lenovos IdeaPad U300s her. Pegatron Technology ist demnach mit der Produktion des Asus UX21 (11,6 Zoll) und des UX31 (13 Zoll) betraut.

Ultrabooks sind eine von Intel geschaffene Gerätekategorie im Stil des Macbook Air. Der Chiphersteller fördert sie beispielsweise mit einem Mitte August eingerichteten Fonds in Höhe von 300 Millionen Dollar für Start-ups. Bisher existieren aber kaum solche ultraleichten, ultradünnen Geräte – und die wenigen angekündigten liegen deutlich über der von Intel gesteckten Preisgrenze von 1000 Dollar.

Erste Ultrabooks kommen noch in diesem Jahr von Acer, Lenovo und Toshiba auf den Markt. Angetrieben werden sie von Ultra-Low-Voltage-Prozessoren der aktuellen Sandy-Bridge-Generation. Dabei handelt es sich aber nur um einen Zwischenschritt. Denn schon in der ersten Jahreshälfte 2012 sollen bereits Maschinen mit Ivy Bridge verfügbar sein. Deren niedrigere Leistungsaufnahme ist in dieser Gerätekategorie besonders interessant.

Intel-Konkurrent AMD rechnet indes nicht damit, dass Ultrabooks eine strahlende Zukunft beschieden ist. Es hält seinen eigenen Ansatz, verschiedene Chips für günstige ultradünne Multimediageräte anzubieten, für erfolgversprechender, wie der Blog Xbitlabs berichtet. Apple dominiere den Markt mit seinem Macbook Air. Ultrabooks könnten hier weder qualitativ noch preislich mithalten.

Auch Hersteller von Ultrabooks erwarten sich offenbar zunächst keine großen Erfolge von dieser neuen Hardware-Kategorie – ganz im Gegensatz zu ihrem Erfinder Intel. Medienberichten zufolge werden die Erstauflagen bei etwa 50.000 Stück liegen. Das bedeutet nicht mehr als einen erweiterten Testlauf.

Themenseiten: AMD, Business, Chipsätze, Dell, HP, Hardware, Hewlett-Packard, Intel, Netbooks, Notebook

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