Box integriert sich in Google Docs und Springboard

Der unternehmensfokussierte Storage-Dienst steht künftig als Speicheroption für Schriftstücke, Präsentationen und Tabellen zur Verfügung. Er lässt sich auch mit Google Springboard durchsuchen. Google berichtet von zahlreichen Kunden, die beide Clouddienste ohnehin parallel nutzen.

Box und Google haben eine Partnerschaft angekündigt. Wie sie auf Box‘ Hausmesse BoxWorks erklärten, wird Box sich künftig als Speicheroption in Googles Online-Office-Werkzeuge integrieren und auch mit Googe Springboard durchsuchbar sein.

Box (Bild: Box)Die Präsentation erfolgte durch Box-CEO Aaron Levie und Googles Cloud-Chefin Diane Green. Für Anwender bedeutet das schlicht, dass sie Googles Cloudsoftware nutzen und zugleich ihre damit bearbeiteten Dokumente beim unternehmensfokussierten Storagedienst Box gespeichert haben können.

Springboard ist Googles dieses Jahr eingeführte Suchmaschine für Unternehmen, die Inhalte finden und mittels künstlicher Intelligenz Informationen priorisieren kann. Künftig findet sie neben in der Google-Cloud gespeicherten Dokumenten auch solche in Box-Konten.

Google hat mit Google Drive freilich einen eigenen Storage-Dienst, den es durchaus als unternehmenstauglich bewirbt, integriert also mit Box einen Konkurrenten. Die Integration dürfte aber vor allem für jene Kunden interessant sein, die ohnehin von beiden Anbietern Clouddienste beziehen, und ihnen zusätzlichen Komfort bieten.

Google selbst kommentiert: „Wir wollen, dass unsere Kunden bei der Wahl ihrer Werkzeuge frei sind und sich für die für ihre Zwecke produktivste Lösung entscheiden können. Tatsächlich nutzen viele unserer Kunden, etwa Avago, Intuit, Internet2 und Whirlpool, schon Box und Google zusammen, und diese Integration wird zur Produktivität und Kollaboration im Unternehmen beitragen.“

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Integration von Box in Google Docs (Bild: Box)Für Box ist Google ein weiterer Partner, mit dessen Tools die Dokumente erstellt werden, auf deren Speicherung es spezialisiert ist. In ähnlicher Weise dient es (neben Microsoft OneDrive) als Storage-Partner der Adobe Document Cloud: Seine Nutzer können aus den Adobe-Anwendungen heraus auf ihre PDF-Dateien zugreifen. Dokumente lassen sich aber auch direkt mit Adobe Sign elektronisch signieren.

Vor zwei Monaten hatte Box zudem mit Box Shuttle einen Dienst vorgestellt, der Unternehmen die Datenmigration in die Cloud erleichtert. Neben Migrationstools umfasst er Beratung durch Box Consulting. und deckt die Bereiche Planung und Strategie, Inhaltsanalyse und Festlegung der Lebensdauer sowie Benutzerberechtigungen und Attribute-Mapping ab. Kunden können den Fortschritt des Umzugs jederzeit verfolgen.

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Themenseiten: Box, Cloud-Computing, Office, SaaS, Storage

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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