Adobe integriert Box und OneDrive in Document Cloud

Nutzer beider Speicherdienste können künftig aus den Adobe-Anwendungen heraus auf ihre PDF-Dateien zugreifen. Dokumente lassen sich aber auch direkt mit Adobe Sign elektronisch signieren. Die Neuerungen stehen ab Ende Mai beziehungsweise Ende Juni zur Verfügung.

Adobe hat die Online-Speicherdienste Box und Microsoft OneDrive in seine Document Cloud integriert. Nutzer können nun aus Acrobat DC heraus ihre auf Box oder OneDrive abgelegten PDF-Dateien öffnen, bearbeiten oder mit Adobe Sign digital signieren. Darüber hinaus ist kündigte das Unternehmen neue Funktionen für Acrobat-DC-Abonnenten an.

Adobe Document Cloud (Bild: Adobe)„Jedes Unternehmen und jede Organisation sollte darauf ausgerichtet sein, dass beste Kundenerlebnis zu bieten, und das beste Erlebnis beinhaltet kein Papier“, wird Bryan Lamkin, General Manager des Bereichs Digital Media bei Adobe, in einer Pressemeldung zitiert. „Heute stärken wir den Wert, den Adobe Document Cloud und Adobe Sign unseren Kunden weltweit als einzige vollständige Lösung bieten, die papierbasierte Transaktionen in hundertprozentige digitale Arbeitsabläufe umwandelt.“

Ziel sei es, diese Prozesse für Unternehmen und Mitarbeiter zu vereinfachen, egal wo und wie sie arbeiten, so Lamkin weiter. Box-Gründer und CEO Aaron Levie wiederum betonte die Vorteile einer zentralisierten Speicherplattform wie Box, die „die Inhalte sichert und verfügbar macht, die Leute täglich nutzen, um ihre Arbeit zu erledigen.“

Box-Nutzer können künftig aus Box oder einer PDF-Anwendung von Adobe heraus PDFs betrachten oder bearbeiten, ohne sie zuvor herunterzuladen. Sie lassen sich aber auch mit Adobe Sign öffnen und elektronische signieren.

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Auch auf OneDrive gespeicherte PDFs lassen sich mit Acrobat DC und Reader DC abrufen. Auf dem Desktop ist zudem sichergestellt, dass mit den Adobe-Anwendungen bearbeitete Dokumente automatisch wieder mit OneDrive synchronisiert werden. Auch unter iOS ist es möglich, mit Acrobat Reader mobile auf PDFs zuzugreifen, die zuvor auf OneDrive gespeichert wurden.

Die ersten Funktionen der Box-Integration sollen Nutzern ab Ende Mai zur Verfügung stehen. Weitere Funktionen sollen im Herbst 2016 folgen. Ein OneDrive-Konto können Nutzer indes voraussichtlich ab Ende Juni zu Acrobat DC und Reader DC hinzufügen.

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Abonnenten von Acrobat DC erhalten ab Ende Mai zudem neue Werkzeuge für Kommentare und Anmerkungen, die ein für Touchbedienung optimiertes Interface besitzen. Auch die Bedienhilfen für Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen werden dann verbessert.

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Themenseiten: Adobe, Box, Cloud-Computing, Microsoft, PDF, Storage

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