Bericht: Apple weitet Bezahldienst Pay auf mobile Websites aus

Voraussetzung ist der Browser Safari auf einem Apple-Gerät mit Touch ID. Offiziell kündigt Apple die Webversion angeblich im Juni auf seiner Entwicklerkonferenz an. Der Start soll dann noch vor Weihnachten erfolgen.

Apple will seinen Bezahldienst Apple Pay angeblich auf mobile Websites ausweiten. Das berichtet Recode unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Der iPhone-Hersteller soll seine Pläne bereits mit potenziellen Partnern besprochen haben. Mit einer offiziellen Ankündigung ist demnach auf Apples Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni zu rechnen – mit einer Markteinführung noch vor Weihnachten.

Apple-Pay-Logo (Bild: Apple)Voraussetzung für die Nutzung von Apple Pay im Browser ist dem Bericht zufolge Safari auf einem Apple-Gerät mit Touch ID. Der Fingerabdruckscanner ist derzeit in iPhone 5S, 6 und 6 Plus, 6S und 6S Plus, SE, iPad Air 2, iPad Pro sowie iPad Mini 3 und 4 verbaut. Noch nicht entschieden sei, ob Apple seinen Bezahldienst auch auf iMacs und MacBooks verfügbar mache.

Einen ähnlichen Service bietet PayPal bereits mit One Touch an. Nutzer können so die PayPal-Anmeldung überspringen und werden direkt zur Zahlungsseite weitergeleitet. Allerdings unterstützt One Touch keine biometrische Authentifizierung, weswegen das Unternehmen seinen Kunden auch rät, die Funktion ausschließlich auf privat genutzten Geräten zu aktivieren.

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Eine Version für mobile Websites könnte Apple Pay zahlreiche neue Kunden bringen. ComScore zufolge registrierten Einzelhändler in den USA alleine im Weihnachtsgeschäft 2015 fast 9,8 Milliarden Besuche auf ihren mobilen Websites. Mobile Apps, die Apple Pay bereits unterstüzt, brachten ihnen hingegen nur 8,1 Milliarden Besuche.

Apple bietet seinen Bezahldienst seit Ende 2014 an. Nutzer können ihre Daten hinterlegen und im Einzelhandel an NFC-fähigen Terminals mit ihrem Smartphone bezahlen. Apple Pay unterstützt aber auch In-App-Einkäufe, was Nutzern den Abschluss ihrer Einkäufe auf einem mobilen Gerät erleichtern soll. Derzeit ist es aber nur in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und China verfügbar.

[mit Material von Jake Smith, ZDNet.com]

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Themenseiten: Apple, Browser, E-Commerce, Safari, iPad, iPhone

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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