Beta von Firefox 42 integriert Tracking-Schutz mit Werbeblocker-Funktion

Mozilla hat eine erste Beta von Firefox 42 freigegeben, die im Privatsphäre-Modus einen integrierten Tracking-Schutz bietet, der gleichzeitig auch als Werbeblocker fungiert.  Sie steht für Windows, Mac OS X, Linux und Android zur Verfügung.

Firefox-Logo 2015 (Bild: Mozilla)Ein privates Fenster speichert nun nicht nur keine Details zum Browserverlauf, es blockiert auch Online-Dienste, die die Internetaktivitäten eines Nutzers aufzeichnen könnten. Damit bietet der Privatsphäremodus einen ähnlichen Funktionsumfang wie dafür ausgelegte Add-Ons wie Ghostery und Privacy Badger. Außerdem werden Elemente nicht angezeigt, die die Nutzeraktivität aufzeichnen, wodurch nahezu sämtliche Werbung blockiert wird. Analytics- und Social-Services wie VGWort und Google Analytics funktionieren im Privat-Modus ebenfalls nicht mehr.

Den neuen Tracking-Schutz hatte Mozilla bereits Mitte August angekündigt. Wann er den Stable Channel erreichen soll, teilte das Unternehmen nicht mit.

Firefox 42: Im privaten Surf-Modus blockiert Firefox nicht nur Tracking-Scripts, sondern auch damit verbundene Werbeanzeigen (Screenshot: ZDNet.de)Firefox 42: Im privaten Surf-Modus blockiert Firefox nicht nur Tracking-Scripts, sondern auch damit verbundene Werbeanzeigen (Screenshot: ZDNet.de)

Die Desktop-Version des Mozilla-Browsers zeigt dem Bericht zufolge nun mit einem Lautsprecher-Symbol an, welcher Tab gerade Audio wiedergibt. Ein Klick auf das Symbol schaltet zudem den Ton aus – ohne den Tab an sich aufzurufen.

Darüber hinaus wurde der Login-Manager überarbeitet, der nun Passwörter von Internet Explorer und Chrome für Windows importieren kann. Android-Nutzer können zudem nun URLs von Apps im Hintergrund öffnen. Auch werden jetzt direkte Spracheingaben in die URL-Leiste unterstützt.

Firefox 42 Beta hält aber auch Neuerungen für Entwickler bereit. Sie profitieren von einem konfigurierbaren Firefox-OS-Simulator in WebIDE und neuen voreingestellten CSS-Filtern im Inspector. Android-Entwickler können Websites in Firefox 42 Beta nun auch per WLAN debuggen – ein USB-Kabel und die Android Developer Bridge (ADB) werden nicht mehr zwingend benötigt.

Die Final von Firefox 41 hat Mozilla ebenfalls diese Woche freigegeben. Sie führt eine Textchat-Funktion ein und bringt kleine Verbesserungen zur Personalisierung des Nutzerkontos. Des Weiteren beseitigt sie insgesamt 19 Schwachstellen, von denen vier als kritisch gelten.

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