iOS 8.3 Beta 2: Siri lernt mehr Sprachen

Mitte März soll auch eine öffentliche Testversion von iOS 8.3 erscheinen. Der iPhone-Hersteller will damit für eine bessere Fehlerbereinigung als bei früheren Updates sorgen. Der Sprachassistent Siri klingt natürlicher dank optimierter Sprachsynthese - und unterstützt jetzt auch Russisch, Thai, Holländisch sowie weitere Sprachen.

Apple hat die zweite Beta von iOS 8.3 für Entwickler veröffentlicht, während die Anwender noch auf die Version 8.2 seines Mobilbetriebsystems warten. Mitte März soll außerdem eine öffentliche Testversion von iOS 8.3 erscheinen, wie 9to5Mac berichtet.

iOS8-Logo (Bild: Apple)Der iPhone-Hersteller will mit diesem Feldtest offenbar für eine gründliche Fehlerbereinigung vor Freigabe der finalen Version später in diesem Jahr sorgen. Der Zugang zur Public Beta soll allerdings im Rahmen des AppleSeed-Programms auf 100.000 Nutzer beschränkt sein. Apple will damit massive Probleme wie beim Update auf iOS 8.0.1 vermeiden, das es im letzten Jahr wieder zurückziehen musste. Auch die folgende Aktualisierung auf iOS 8.0.2 erwies sich als nicht fehlerfrei und verursachte Probleme mit Bluetooth- und WLAN-Verbindungen.

Die erste Beta von iOS 8.3 brachte neben weiteren Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen auch einige neue Funktionen. Zusätzlich zu kabellosem CarPlay, mehr Emojis, Apple-Pay-Support für China sowie verbesserter Anmeldung für Google-Dienste mit 2-Faktor-Authentifizierung bringt die neue Betaversion vor allem die Unterstützung weiterer Sprachen durch den Sprachassistenten Siri. Er hat zusätzlich Russisch, Holländisch, Dänisch, Schwedisch, Türkisch, Thai sowie indisches Englisch gelernt. Die neuen Optionen sind über die Siri-Einstellungen zugänglich.

Eine erste Hörprobe zeigt außerdem Fortschritte beim Bemühen, Siris Sprachausgabe natürlicher klingen zu lassen. Diese Optimierung erfolgt zeitnah zur Markteinführung der Apple Watch, die sich nicht zuletzt dank Siri nützlich machen soll und von einer besseren Sprachsynthese profitieren könnte.

Weiteren Nachholbedarf hat Siri laut einer kürzlichen Untersuchung, die digitale Sprachassistenten auf die Korrektheit ihrer Antworten abklopfte. Dabei wurden 3086 verschiedene Fragen gestellt und über die mobilen Plattformen von Google, Apple und Microsoft hinweg verglichen. Kaum überraschen kann, dass Suchspezialist Google hier seine Erfahrungen ausspielen konnte. Google Now beantwortete 88 Prozent der gestellten Fragen vollständig, Apples Siri folgte mit 53 Prozent und Microsofts Cortana mit 40 Prozent.

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