Tim Cooks „One more thing“

Der Apple-Chef bemüht die alte Phrase seines Vorgängers. Anders als dieser kündigte er jedoch nicht etwas Überraschendes an. Eine Apple-Smartwatch hatte schließlich jeder erwartet. Auch die Wahl des Veranstaltungsortes zeigt, dass sich Cook noch nicht von Jobs gelöst hat.

Als Tim Cook am Dienstag „One more thing“ ankündigte, wusste jeder, was jetzt kommen würde: eine Smartwatch von Apple. Anders als sein Vorgänger nutzte er die Phrase also nicht, um etwas Außergewöhnliches oder Überraschendes anzukündigen. Die Apple Watch hatte schließlich jeder erwartet.

Auch in anderer Hinsicht wandelt Cook auf den Pfaden des genialen Apple-Mitbegründers Steve Jobs. Er wählte für die Präsentation der neuen iPhone-6-Modelle und der Apple Watch das Flint Center in Cupertino, da wo 1984 Steve Jobs den Macintosh und später den iMac gezeigt hat. Die wenig subtile Botschaft hieß: Seht her, was wir heute zu zeigen haben, wird bedeutend für die Zukunft sein. Ein eigenständiger Führungsstil sieht anders aus.

 

Tim-Cook-Arme-in-die-Hoehe

„Dies ist das nächste Kapitel in der Geschichte Apples“, sagte Cook zur Ankündigung der Apple Watch, gefolgt von einem Werbefilm. Anschließend reckte er die Hände in die Höhe und das Auditorium bedachte ihn mit stehenden Ovationen. Doch aller Symbolik und einiger Claqueure zum Trotz zeigten sich viele Beobachter von der Präsentation der Apple Watch unbeeindruckt. Außerhalb des Flint Centers an der New Yorker Börse purzelte der Kurs der Apple-Aktie, je länger die Apple Watch gezeigt wurde. Die Financial Post konstatiert „Cook konnte Investoren nicht überzeugen„.

Dabei sah es zunächst nicht schlecht aus. Die Präsentation der neuen iPhone-6-Modelle und vor allem die Ankündigung von Apple Pay hatte den Kurs zunächst noch in die Höhe getrieben. Doch die gute Vorlage, konnte Cook nicht verwandeln. Das hat seine Gründe.

Tim-Cook-AAPL-faellt-2014

 

Wer sich noch an die Smartphones der Vor-iPhone-Zeit erinnert, weiß, dass das Apple-Telefon mit seiner Touchbedienung einen Meilenstein in der Smartphone-Geschichte darstellt. Es war prägend für die nachfolgenden Generationen. Der Apple Watch wird Gleiches kaum gelingen. Das liegt vor allem an der notwendigen Koppelung zwischen iPhone und Watch ohne die die Apple-Uhr nicht funktioniert. Kann sie überhaupt die Zeit ohne iPhone anzeigen? Außerdem gibt Apple selbst zu, dass die Batterielaufzeit derzeit noch unbefriedigend sei. Die Firma geht davon aus, dass Kunden die Uhr jede Nacht aufladen werden müssen.

Die gezeigten Funktionen der Apple-Uhr können die Nachteile kaum wettmachen. Während der Präsentation der Apple Watch durch Vize-Präsident Kevin Lynch wurde es im Auditorium verdächtig still. Und das, obwohl dort Leute gerne für Dinge applaudieren, die sie ärmer und Apple reicher machen. Nur einmal kam so etwas wie Euphorie auf. Als Lynch mitteilte, dass man die Türen einer bestimmten Hotelkette mit der Apple Watch öffnen könne.

Ansonsten waren die Demos eher skurril. Lynch zeigte als erstes die Auswahl von Zifferblätter und fand offenbar die Variante Astronomy sehr interessant. Hierfür nahm er sich eine Minute Zeit. Astronomy zeigt den aktuellen Standort des Nutzers auf der Erdkugel und ermöglicht eine virtuelle Reise zum Mond. Stellt man die Zeit vor oder zurück, wird die entsprechende Mondphase angezeigt. Eine Übersicht des Sonnensystems mit allen Nachbarplaneten der Erde ist ein weiteres Features von Astronomy. Toll.

Zifferblatt Astronomy

Apple Watch ermöglicht außerdem das Abspielen von Musik, interaktive Benachrichtigungen mit animierten Emot-Icons, die Integration von Siri, Maps mit akustischen Signalen für Richtungsänderungen, das Teilen des eigenen Herzschlags mit anderen sowie eine App zum Malen, die als Digital Touch Communication bezeichnet wird. Die Möglichkeit zur Anzeige von Fotos auf dem kleinen Display hat Lynch ebenfalls präsentiert. In Verbindung mit dem iPhone unterstützt die Uhr auch Apple Pay. Damit Dritthersteller ihre Apps für Apple Watch anpassen können, steht mit Watch Kit eine entsprechende API zur Verfügung.

Ein weiterer Schwerpunkt der Präsentation betraf den Einsatz der Apple Watch als Fitness-Tracker. Hierfür stellt Apple zwei Apps zur Verfügung: Fitness und Workout. Fitness zeichnet Herzschlag, zurückgelegte Schritte und in Verbindung mit dem iPhone auch Wegstrecke und Höhenmeter auf. Mit Workout kann man sich für bestimmte Übungen Ziele definieren und anschließend analysieren. Generell muss die Uhr immer mit dem iPhone verbunden sein. Dieser Umstand ruft Kritik hervor. Viele Sportbegeisterte hätten sich eine Uhr gewünscht, die autark vom iPhone funktioniert. Außerdem ließ Apple unerwähnt, ob die Apple Watch wasserdicht ist. Das dürfte insbesondere Schwimmer interessieren.

Fazit

Mit der Watch hat Apple die Gerätekategorie Smartwatches nicht neu erfunden. Vielmehr bieten die zur IFA auf Basis von Android Wear vorgestellten Varianten deutlich mehr Funktionen. Die Android-Modelle verfügen ausnahmslos über eine GPS-Einheit und können damit Wegstrecken auch unhabhängig von einen Telefon aufzeichnen. Die Gear S kann aufgrund des integrierten Mobilfunkmoduls eine direkte Verbindung zum Mobilfunknetz aufbauen. Sie muss nicht mit einem Galaxy-Smartphone gekoppelt werden, um Anrufe entgegenzunehmen oder zu tätigen sowie Benachrichtigungen von Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Apps wie dem Kalender zu empfangen.

Cook sagte am Ende der Präsentation: „Wir glauben die Leute werden die Apple Watch gerne nutzen und auch gerne tragen. Sie ist funktionell und sieht schön aus“. Man darf gespannt sein, ob er mit dieser Einschätzung recht behält.

– Video: Apple-Keynote September 2014

Themenseiten: Apple, Smartwatch, iPhone

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24 Kommentare zu Tim Cooks „One more thing“

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  • Am 14. September 2014 um 14:39 von C

    Apple hat m. E. n. sein „Mojo“ verloren.

    IP6:
    Es wird Standard-Technik als NEU angeboten – und die Apfel-Jünger applaudieren. Klar, gab es vorher bei Apple nicht, aber bei anderen Anbietern. Neu ist nur, dass der Apfel jetzt es auch hat.

    IW:
    Geht nur mit IP – und die Zusatz-Funktionen brauche Ich für mich nicht. Ich bleibe bei einer konventionellen Uhr. Eine Mond-Fahrt im Mini-Display brauche Ich für mich auch nicht. Mein 28″ 4K Desktop hat da ganz andere Qualitäten…

    NFC
    Ein zusätzliches Zahlungssystem. Die Banken und der Handel sollten mal versuchen, die bestehenden Systeme sicher zu machen.
    Target, Home Depot und andere gehakte Buden lassen Grüßen.

    S. Jobs war noch charismatisch und mitreißend. Cook ist nur der Verwalter des Erbes von S. Jobs.
    S. Jobs war z. T. auch ehrlich – als er in der Notlage 1997 Bill G. begrüßte und sein Geld annahm.

    Für mich ist das der „Tipping-Point“ von Apple, ungeachtet der nächsten Verkaufs-Erfolge. Gleiches gilt auch für MS. Der Flair ist weg (zu Deutsch: der Lack ist ab) und wird nicht wieder kommen.

    • Am 14. September 2014 um 17:14 von Nun ...

      … ich glaube, Du hast ganz was anderes verloren. So viel Gewäsch muss ja irgendwo Spuren hinterlassen. Das sollte einem erwachsenen Menschen eigentlich peinlich sein. ;-)

      • Am 15. September 2014 um 0:39 von Judas Ischias

        Warum stinkt es dir so wenn hier ein Forist nackte Tatsachen präsentiert?
        Jobs hatte wirklich eine spezielle Art, auch nicht so gut geratene Dinge gut zu verkaufen.
        Dies ist bei Cook nicht vorhanden, er kommt mir eher wie ein trockener Buchhalter rüber.
        Und dem Rest was @C aufgezählt hat ist nichts hinzuzufügen. ;)
        Auch wenn es dir mal wieder nicht passt. :-D

    • Am 16. September 2014 um 10:45 von Nix capito?

      Du hast einfach nicht verstanden, wie Apple Pay funktioniert – „Versuch’s noch ‚mal, C“ – vielleicht verstehst Du das Prinzip ja beim mehrfachen lesen. ;-)

      Apple Pay MACHT das zahlen mit Kreditkarten erheblich sicherer – OHNE, wie Google das vor hatte, die Daten des Kunden zu stehlen.

  • Am 14. September 2014 um 16:38 von Thomas

    Wie ihr immer alle ein Hype daraus macht und nach der Veranstalltung alles, aber auch wirklich alles schlecht redet. Jeder hat die Smartwatch erwartet, jetzt kommt sie und ihr beschwert euch. Wie Dumm! Ich finde es richtig das Tim Cook nicht alles neu macht und besondere Orte wählt für Neuankündigungen. Er ehrt damit Steve Jobs mit dem was er erreicht hat. Jobs hat damals nicht umsonst Cook gewählt. Es gibt nur ein Jobs und ein Cook. Belasst es doch endlich dabei und redet fachlich über die Produkte, so wie ihr es auch bei Sony, Samsung und co macht. Nur die Produkte interessieren uns Verbraucher.

  • Am 14. September 2014 um 17:04 von Juppdich

    Ihr xxxxxxxx. (Bitte keine Beledigungen, die Redaktion)
    War nix neues an Hardware dabei, was man in Südkorea abkupfern kann, gell? Software und integrierte Gesamtsysteme bekommt man ja außerhalb des Appleuniversums nicht hin! :D

    • Am 14. September 2014 um 21:13 von Hi, hi...

      „Software und integrierte Gesamtsysteme bekommt man ja außerhalb des Appleuniversums nicht hin!“ …der war gut. Integriertes Gesamtsystem?? Das ich nicht lache. Datenaustausch zwischen iPhone, iPad und OSX per der Müllsoftware iTunes. Komplizierter geht es nicht mehr. Aber die Applefraktion ist ja mit sehr wenig zufrieden und findet das auch noch super gut. Ach ja, man kann ja auch teilweise über die NSA-iCloud synchronisieren. Nur die Daten die in den Apps angelegt werden sind weg. Die werden nirgens in der NSA-iCloud gesichert. Echt super integriertes System. Ich nenne so was Stümper-System. Aber wenn man nichts besseres kennt dann…..

      • Am 15. September 2014 um 6:03 von Hi, hi...

        @Hi, hi…-Kopie
        ….versuche doch bitte Deinen Namen so zu wählen, dass er nicht mit bereits genutzten kollidiert. Danke schön!

      • Am 15. September 2014 um 12:30 von Judas Ischias

        Wie war das vor ein paar Monaten? Da schrieb ein Forist, als der Name von „Chris“ missbraucht wurde, bei so vielen Menschen gibt es bestimmt nicht nur einen „Chris“.
        Warum soll es dann nicht noch irgendwo einen „Hi, Hi“ geben?
        Also ich war es nicht, aber der Kommentar hat mir gut gefallen. ;)

        • Am 15. September 2014 um 13:19 von Hi, hi...

          …die Häufigkeit des Namen „Chris“ wurde durch Beispiele und Statistiken unterlegt. Der „Name“ „Hi, hi…“ (mit Punkten) dürfte statistisch nicht relevant sein.
          Ich glaube eher, der Troll fühlte sich in seiner „Troll-Ehre“ verletzt, weil ich in letzter Zeit seine durchweg lächerlichen Kommentare widerlegt habe und er sich ein wenig Genugtuung verschaffen wollte, indem er in meinem Namen Applebashing betreibt.
          Und da dieser ein minderwertiger Troll ist, hat er sich nur über die iCloud aufgeregt, aber keinen besseren Vorschlag unterbreitet, welches System weniger „stümperhaft“ ist. Du, Judas, übrigens auch noch nicht. ;-)

          • Am 15. September 2014 um 14:21 von Hi, hi...

            Also ich habe ja sehr viele positive Eigenschaften. Aber ein Minderwertigkeitskomplex gehört nicht dazu. Aber wieso soll ich den die Kopie sein? Ich bin ja nicht Apple oder Mac-…..

  • Am 14. September 2014 um 20:20 von Legomio

    Mal wieder typisches Applebasching. Es wird ein neues Toprodukt vorgestellt mit passender Software, services und was wird gemacht, ist wohl alles Mist hat die Konkurrenz schon, wird behauptet. Sorry aber wenn ich mir die Konkurrenz anschaue, können die mal wieder viel lernen. Wer braucht GPS in einer Uhr? Das macht doch Sinn diese Strom hungrige Funktion aus zu lagern. Habt ihr überhaupt die Präsentation gesehen? Mir kommt das nicht so vor. Warum hört ihr nicht auf ständig Tim Cook mit Steve Jobs zu vergleichen? Tim gehört zu Apple genauso wie es Steve Jobs getan hat. Warum sollte Cook was anders machen wie Steve? Tim Cook als kopierer, *lol*. Die erste Smartwatch die mich begeistern konnte und wem sie nicht gefällt der braucht sie ja wohl nicht zu kaufen. Samsung ist wohl besser oder? Ich bin froh wenn ich meinen Android Schrott in der Bucht wieder los geworden bin. Angeblich besser wie iOS, wurde behauptet, einen größeren Hardwaremist hatte ich selten zuhause! Eure Seite werde ich in Zukunft meiden!

    P.s. Handys hat auch fast niemand Anfang der 90er gebraucht…

  • Am 15. September 2014 um 0:30 von Michael

    Ich finde, die Uhr hat Potenzial, besonders was die Gesundheitsapps angeht. Da steht man doch erst am Anfang. Meine Tochter ist Diabetikerin und ihre erste Frage bei der Keynote lautete, ob man das Gerät auch zur Blutzuckerüberwachung einsetzen könnte. Das ist natürlich Zukunftsmusik, aber die Forschung zur noninvasiven Messung läuft und eine Uhr am Handgelenk, die beim Überschreiten bestimmter Grenzwerte einen Alarm absetzt, wäre eine geniale Sache und viel intuitiver als das, was Google derzeit entwickelt (Kontaktlinse). Und das ist noch dazu ein riesiger Markt, wo man unglaublich Geld verdienen kann. Ich denke, diese Möglichkeiten werden derzeit erst angerissen, so wie früher mit den ersten Organizern. Da konnte sich auch noch niemand vorstellen, dass mobile Kommunikation und Multimediafähigkeiten mit ins Paket wandern würden.

    • Am 15. September 2014 um 11:55 von @Michael

      Stimme Dir voll zu – da steckt einiges Potential. Für mich ist es bereits wichtig, dass ich den Puls tagsüber ständig im Blick haben kann, ohne einen Brustgurt tragen zu müssen, wie bei der Polar. Da Apple diverse Mediziner und Spezialisten aus dem Gesundheitssektor ins Team geholt hat, dürfte da noch einiges passieren.

      Es würde mich zudem nicht wundern, gäbe es um die Apple Watch herum nicht sehr bald eine Auswahl an externen Sensoren von Drittanbietern, die weitere Gesundheitsparameter erheben, und an die Uhr / das iPhone weitergeben können.

      Da das ein lukrativer Markt ist, dürfte der Anreiz groß sein. Und um das iPhone herum gibt es das ja bereits.

      Alle, die die Apple Watch nur als Gimmick verstehen, oder als kleineres Smartphone, verstehen sie wahrscheinlich falsch.

      • Am 15. September 2014 um 12:04 von @Michael - PS

        PS: hier ein interessanter Artikel (leider in Englisch), der die Möglichkeiten aufzeigt, wie die Apple Watch mit anderen Geräten technisch Verbindung halten kann:

        http://iphone.appleinsider.com/articles/14/09/15/apple-watch-airdrop-ibeacon-continuity-coax-advanced-features-from-bluetooth-wifi

        Die Mitbewerber haben eben eine Uhr als Mini-Smartphone konzipiert, mit der Moto 360 sogar eine schicke Uhr, aber es sind eben Insellösungen, um die sich aufgrund geringer Verkaufszahlen wohl nie ein eigenes Ökosystem interessanter Zusatzgeräte bilden wird. Daher bleiben es Uhren und technische Gimmicks – hingegen die Apple Watch mehr bietet: Gimmick/Uhr, Mode Accessoire mit echter Kollektion, Fitness und Gesundheits Ökosystem.

        Kurz: sie bietet echten Mehrwert.

        Und wenn sie technisch auch nur eine ähnliche Spezifikation hat, wie die Moto 360 oder die anderen Uhren, dürfte sie sich dadurch von der Masse abheben.

  • Am 16. September 2014 um 7:19 von Judas Ischias

    Tja @Hi, Hi…, die Cloud.
    Wenn z.B. die Cloud von Apple 3 mal im Jahr geknackt wird und von Google 20 mal.
    Welche Cloud ist dann besser?
    Auf dem Papier, wenn man nur nach den reinen Zahlen geht, die von Apple.
    Aber würden das 10000 Leute, deren Daten entwendet wurden, auch immer noch von Apple behaupten?
    Bestimmt nicht.
    Was nützt mir eine auf dem Papier höhere Sicherheit, wenn ich beim 2. Hack mit dabei war und meine Daten geklaut wurden?
    Hat für mich etwas von ein bisschen schwanger sein. ;)
    Selbst wenn ich alle Bedenken ignorieren würde, man ist immer auf eine Internetverbindung angewiesen.
    Aber die hat man nicht immer!
    Gerade bei Zugfahrten, wenn man dringend darauf angewiesen wäre, speziell Hannover – Wolfsburg, ist die Verbindung oft nur grottenschlecht. ;(
    Und jetzt darfst Du etwas raten welche Vorschläge ich habe, welches System meiner Meinung nach weniger „stümperhaft“ ist und was ich von externen Speicherkarten halte. ;-)

    • Am 16. September 2014 um 9:38 von Hi, hi...

      …wenn eine SD-Karte Dein Wunsch ist, ist das ok, da hab ich ja nichts gegen. Für die meisten wird sie lediglich eine Speichererweiterung sein und in diesem Fall ist ein großer interner Speicher sogar besser, weil es keine Probleme mit einer eventuellen Auslagerung von Apps gibt. Dafür natürlich auch (unverhältnismäßig) teuer.
      Das mit einer Cloud hab ich zugegebenerweise nicht ganz verstanden. Braucht denn eine Google-Cloud keine Onlineverbindung? Was macht den Google-Cloud-Service weniger stümperhaft? Google-Clouds brauchen nicht mal gehackt werden. Google hat die Daten sowieso „im Vorbeigehen“ mitgenommen, damit die personalisierte Werbung auch richtig ankommt.
      Und, btw, ich nutze KEINE Cloud.

      • Am 16. September 2014 um 10:47 von Hehehe

        Warum bin ich mir sicher, dass Du als einziger das mit der Cloud nicht verstanden hast – JI hat ja auch nicht verstanden, was er geschrieben hat. ;-)

        Verzwirbelt wie immer – so kennen wir ihn ja. :-]

  • Am 16. September 2014 um 11:26 von Cook Interview

    Cook und sein Selbstverständis… Aus dem Interview:

    „Our business is not based on having information about you. You’re not our product,“

    – Zustimmung. Es „basiert“ nicht darauf. Das bedeutet aber nicht, dass keine Daten gesammelt werden und auch nicht, dass Apple damit kein Geld verdient. Nur das es „nicht das Basisgeschäft“ ist.

    „Our product are these, and this watch, and Macs and so forth. And so we run a very different company. I think everyone has to ask, how do companies make their money? Follow the money. And if they’re making money mainly by collecting gobs of personal data, I think you have a right to be worried. .“

    Auch hier meine Zustimmung.. „Follow the money..“ Ja, Google verdient nicht schlecht mit den Kundendaten. Macht mir das Sorgen? Nicht so sehr wie der Versuch von Apple mich zu verarschen in dem es 40%-50% profit macht. Googles Datenverkauf kostet mich gar nix, und tut mir nicht weh (Mir ist es egal, dass ich Werbung für Alufelgen anstatt für einen Lady Shaver bekomme :-)), aber Apple will mich für Blöd verkaufen, weil sie glauben ich würde es einfach so hinnehmen, dass die mir 50% nur für das Logo abknöpfen bzw. für die fetten Taschen der Apple Inc.

    „And you should really understand what’s happening to that data, and the companies — I think — should be very transparent.“

    – Absolute Zustimmung. Was passiert denn mit den Google Daten? Sie sammeln und verkaufen sie, wie es vorher schon hunderte der Scoring Firmen gemacht haben in dem sie dafür Versanhäuser, Telefongesellschaften oder den Fitnesclub bezahlten.

    Was ich aber bekomme ist ein günstiges System anstelle eines hochpreisigen Applesystems. Die Irrsinnige Annnahme ist nämlich, dass der höhere Systempreis einen Mehrwert hätte. „Mehr“ hat nur das Bankkonto der Apple Inc. Seltsamerweise sind viele darauf auch noch stolz…
    Tja, Mr. Cook – hoffen sie mal, dass ihre Schäfchen eben nicht dem Geld folgen und sich ihre Gedanken darüber machen.

    • Am 16. September 2014 um 14:49 von Und ...

      …wieder ist der Beweis erbracht, dass die Kuh im Stall glücklich ist, wenn sie umsonst fressen kriegt, und dafür Milch geben darf – der Bauer Google liebt sie doch?!?

      Dein Beitrag strotzt geradezu vor Naivität, aber das wäre ja ok, wenn Du Dich nicht als der eine verstehen würdest, der den Durchblick hätte.

      Glaub mir: Du hast ihn nicht, und Dein Kommentar strotzt regelrecht vor Lügen. Du hast ein ernstes Problem, das ist offensichtlich.

      Aber besser, Du schreibst hier so einen Mist, als dass Du Deine Kinder schlägst. ;-)

      • Am 16. September 2014 um 15:12 von so..

        Widerlege die Thesen oder schweige. Mit simpler Diffamierung kannst du die heilige Kuh Apple nicht verteidigen. Vor allem strotzt Dein Beitrag vor Betroffenheit! Denn selbstverständlich verstehst du den Text und weisst dass ich recht habe. Sieh den Realitäten ins Auge… Ach kannst\darfst\willst du gar nicht-gell?!

      • Am 17. September 2014 um 10:09 von Martin

        Ach und du stehst im Stall, bezahlst für dein Fressen, bezahlst nochmal damit du gemolken wirst und bezahlst dann deine eigene Milch. Ich sehe schon, DU bist natürlich der totale Held. Und für das Brandzeichen zückst du auch nochmal den Brustbeutel und zahlst, damit man dir einen Apfel auf die Backe brennt. You are the greatest. No doubt about that. ;-)

  • Am 16. September 2014 um 11:34 von Judas Ischias

    @Hi, Hi…, Ich benutze auch keine Cloud, ist mir nicht sicher genug und wie schon geschrieben, nicht immer eine Internetverbindung vorhanden ist, gerade wenn man sie braucht. Ich benutze lieber eine externe Speicherkarte, auf die ich auch Zugriff habe wenn mein Gerät wirklich mal völlig den Geist aufgegeben sollte und auch am PC nicht mehr ausgelesen werden kann.
    Da möchte ich um’s verrecken nicht mein Gerät so zur Reparatur schicken wollen,(interner Speicher bei Apple) .
    Und zu nochmal zu den „stümperhaften“ Clouds, es macht für MICH keinen Unterschied ob jetzt bei Google 20 mal eingebrochen wird und bei Apple nur 2 mal.
    Wenn ich blöderweise bei dem 2. Hack vom Apfel dabei bin, sind meine Daten unter Umständen weg. Und dann ist es mir völlig Wurst ob bei Google prozentual mehr eingebrochen wurde oder nicht.
    Ich bin sehr sicher, dann erzählt auch der größte Fan von Apple nicht mehr wie viel sicherer es bei Apple zugeht.
    Wie schon erwähnt, ist für mich wie ein bisschen schwanger. Gibt es eben nicht, genau wie es kein Mittelding zwischen „SICHER“ und nicht „SICHER“ gibt.
    Und es gibt leider nichts was 100 % sicher ist, außer den Tod.

  • Am 16. September 2014 um 13:04 von Judas Ischias

    Ok, ich gebe zu dass ich mich geirrt habe. ;)
    @Hehehe“ würde trotzdem weiter behaupten dass die Cloud von Apple sicherer ist als die Cloud von Google, auch wenn man ihm gerade bei einem Hack alle Daten geclout hätte. ;)
    Weil prozentual mehr bei Google eingebrochen wird, als bei Apple. ;)
    Womit er auf dem Papier zwar recht hat, aber seine Daten trotzdem weg wären. ;))

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