Smartphone-Sicherheit: Deutsche Telekom kooperiert mit Lookout

Das kalifornische Start-up bietet eine Sicherheitsapp für Android und iOS an. Die Telekom vertreibt sie ab sofort an seine Kunden in Europa. Gemeinsam wollen die Partner auch neue Anwendungen und Services entwickeln und vermarkten.

Die Deutsche Telekom und der kalifornische Mobile-App-Entwickler Lookout haben ene strategische Partnerschaft geschlossen. Gemeinsam wollen sie Applikationen zum Schutz mobiler Geräte entwickeln und vertreiben. Im Zuge der Kooperation wird die Telekom auch die App Lookout Mobile Security ihren Kunden in Europa zur Verfügung stellen.

Mit über 20 Millionen Nutzern ist Lookout nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich mobiler Sicherheit für Android. Seine App soll Smartphones und Tablets vor Malware und Datenverlust schützen. Gestohlene oder verlorene Mobilgeräte lassen sich orten, die Sicherheit heruntergeladener Anwendungen prüfen und eigene Daten sichern. Über die Website mylookout.com/de/ können mehrere Geräte gleichzeitig verwaltet werden. Updates werden automatisch Over the Air ausgeliefert. Die Anwendung ist auch für iOS verfügbar.

„Die Deutsche Telekom ist sehr gut im netzwerkseitigen Vertrieb, während wir sehr gut in Sachen Software und Innovationen sind“, sagte Lookout-CEO John Hering gegenüber CNET. Heikki Makijarvi, Senior Vice President Business Development bei der Telekom, ergänzt: „Es gibt eine große Nachfrage nach Sicherheit und Datenschutz in Deutschland und dem europäischen Markt. Es ist möglicherweise einer der besten Orte auf der Welt, um Datenschutz-Innovationen zu entwickeln.“ An welche Anwendungen und Services man dabei genau denkt, teilten die Manager nicht mit. Makijarvi erklärte aber, „Mobile Payment ist ein sehr interessanter Bereich“.

Lookout hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr weltweit rund 1000 schädliche Android-Apps gefunden. Der größte Teil davon stammte aber von inoffiziellen Websites, auf denen die Anwendungen nicht geprüft werden. Einige Schädlinge schafften es aber auch in den Android Market. Im Mai 2011 hatte Google rund zwei Dutzend Apps entfernt und im März 2012 weitere 60 Schadprogramme. Zuletzt warf es eine gefälschte, angeblich zu Android kompatible Version des Windows Media Player aus seinem App-Store Google Play.

[mit Material von Setz Rosenblatt, News.com]

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