Galaxy Note 8: Update-Status in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Für sämtliche in der DACH-Region erhältlichen Galaxy Note 8-Varianten steht die Dezember-Sicherheitsaktualisierung zur Verfügung. Einige Provider setzen auf die DBT-Firmware der freien Geräte.

Nach anfänglicher Verzögerung bei der Auslieferung der monatlichen Sicherheitspatches erhält das Galaxy Note 8 inzwischen regelmäßig Sicherheitspatches. Vor etwa vier Wochen wurde der Dezember-Patch an freie Geräte (Produktcode: DBT) in Deutschland ausgeliefert. Inzwischen haben die Aktualisierung auch die Geräte mit providerspezifischer Firmware erhalten. Wer also sein Note 8 von Vodafone oder der Telekom erhalten hat, sollte die Updates inzwischen installiert haben.

Galaxy Note 8: Schwarz und Gold (Bild: Samsung)

Offenbar nutzen einige Mobilfunkprovider wie O2 und 1&1 beim Note 8 keine spezielle Anpassung mehr, sondern verwenden die für die freien Geräte vorgesehene Firmware (DBT). Der Vorteil für die Kunden liegt in einer schnelleren Versorgung von Sicherheitsaktualisierungen, da die freien Modelle, die direkt von Samsung verlauft und supportet werden, in der Regel früher ein Update erhalten als Modelle, die von einem Mobilfunkprovider mit einer angepassten Firmware verkauft werden. Speziell 1&1 hat sich bei Aktualisierungen in der Vergangenheit relativ viel Zeit gelassen.

Die von Google veröffentlichten Android-Updates mit Sicherheitspatch-Ebene 1. Dezember schließen insgesamt 95 Sicherheitslücken, die zum Teil als kritisch eingestuft sind. Sie erlauben unter Umständen das Ausführen von Schadcode in der Trusted Execution Environment (TEE) oder das Einschleusen von Code in einen privilegierten Prozess. Auch das Installieren gefährlicher Apps ohne Interaktion mit dem Nutzer ist laut Google möglich.

Galaxy Note 8: Auslieferung des Dezember-Updates ist abgeschlossen (Bild: ZDNet.de)

Sofern Sicherheitsaktualisierungen für ein Gerät zur Verfügung stehen, sollten Anwender diese so schnell wie möglich installieren. Andernfalls laufen sie Gefahr, dass die im Betriebssystem vorhandenen Schwachstellen von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Hätte beispielsweise jeder Admin die von Microsoft bereitgestellten Sicherheitsupdates für Windows installiert, würde man das Wort WannaCry heute nicht kennen.

Das OTA-Update (Over-the-Air) sollte unter Einstellungen – Software-Update auf dem Galaxy Note 8 zur Installation angeboten werden. Ist das nicht der Fall, kann man versuchen, die Aktualisierung mit Hilfe des Tools Smart Switch zu installieren. Oft stehen die Updates damit früher zur Verfügung als über OTA. Smart Switch liegt für Windows und macOS vor. Wer sich nicht sicher ist, welche Firmware auf seinem Samsung-Smartphone installiert ist, kann dies mit der App Phone INFO Samsung herausbekommen.

Neben den Dezember-Sicherheitspatches bringt das Update auch eine neue Funktion, die Samsung mit „Sicherers WLAN“ bezeichnet. Dahinter verbirgt sich ein VPN-Dienst, der für den Schutz von Daten bei offenen WLANs verwendet werden kann. Die kostenlose Variante bietet ein monatliches Datenvolumen von 250 MByte. Für monatlich 1,99 Euro ist das Datenvolumen unbegrenzt. Außerdem kann der Anwender den VPN-Dienst gleichzeitig damit mit bis zu drei Geräten nutzen.

Samsung Galaxy Note 8 (SM-N950F): Aktuelle Firmware-Übersicht (Quelle: Sammobile, Samsung-Updates, Stand 11.1.2018)

Android-Version Sicherheitspatch CSC (Providercode in Rot) Produktcode Provider
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FOXM2BQKG DBT Freie Geräte (Deutschland)
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FOVF2BQKG VD2 Vodafone (Deutschland
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FODX1AQHG DTM T-Mobile (Deutschland)
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FOXM2BQKG ATO Freie Geräte (Österreich)
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FCKH2BQL1 DRE Hutchison Drei (Österreich)
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FOVF2BQKG MOB A1 (Österreich)
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FODX1AQJ5 MAX T-Mobile (Österreich)
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FODX1AQHG TRG Telering (Österreich)
7.1.1 1. Dezember 2017 N950FOXM2BQKG AUT Freie Geräte (Schweiz)
7.0 1. Dezember 2017 N950FOVF2BQL1 SWC Swisscom (Schweiz)
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