Galaxy Note 9: Februar-Sicherheitspatches werden ausgeliefert

Die aktuellen Android-Sicherheitspatches schließen 25 sicherheitsrelevante Fehler, von denen insgesamt sieben als kritisch eingestuft sind. Ansonsten enthält das Update keine weiteren Korrekturen oder Verbesserungen.

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-Februar-Sicherheitspatches für sein aktuelles Smartphone-Flaggschiff Galaxy Note 9 begonnen. Wie üblich wird die Aktualisierung zunächst an die freien Geräte in Deutschland mit dem Produktcode DBT verteilt. Die restlichen Modelle sollten die aktuellen Sicherheitspatches in den nächsten Tagen als OTA-Update erhalten.

Laut den Release Notes enthält die Aktualisierung außer den Android-Sicherheitspatches keine weiteren Korrekturen oder Verbesserungen. Das Update auf Android 9 Pie haben übrigens sämtliche in der DACH-Region erhältlichen Modelle erhalten (siehe Tabelle).

Galaxy Note 9 mit One UI und aktiviertem Nachtmodus (Bild: ZDNet.de)

Die aktuellen Android-Patches, die Google vor gut zwei Wochen veröffentlicht hatte, schließen 25 sicherheitsrelevante Fehler, von denen insgesamt sieben als kritisch eingestuft sind. Zu einigen Patches in dem Februar-Update verrät Samsung aus Sicherheitsgründen keine Details. Hierbei dürfte es sich ebenfalls um kritische Schwachstellen handeln.

Wie üblich integriert Samsung nur die niedrigere der beiden Sicherheitspatch-Ebenen, die Google jeden Monat anbietet. Die Fixes der Patchebene 5. Februar wird Samsung erst im März verarbeiten – mit der Patchebene 1. März.

Aktualisierung durchführen

Das OTA-Update (Over-the-Air) sollte unter Einstellungen – Software-Update auf dem Galaxy Note 9 zur Installation angeboten werden. Ist das nicht der Fall, kann man versuchen, die Aktualisierung mit Hilfe des Tools Smart Switch zu installieren. Oft stehen Aktualisierungen damit früher zur Verfügung als über OTA. Smart Switch liegt für Windows und macOS vor.

Wer sich nicht sicher ist, welche Firmwareversion auf seinem Samsung-Smartphone installiert ist, kann dies mit der App Phone INFO Samsung herausbekommen. Die App listet unter anderem den Produktcode auf, sodass man anhand weiter unten aufgeführter Tabelle erfahren kann, ob ein Update zur Verfügung steht. Alternativ kann man an diese Informationen auch über die Eingabe von *#1234# in der Telefon-App. Unter CSC wird der entsprechende Provider-Code angegeben.

Samsung Galaxy Note 9 (SM-N960F): Aktuelle Firmware-Übersicht (Quelle: Sammobile, Samsung-Updates, Stand 20.2.2019)

Android-Version Sicherheitspatch CSC (Providercode in Rot) Produktcode Provider
9.0 1. Februar 2018 N960FOXM2CSA7 DBT Freie Geräte (Deutschland)
9.0 1. Januar 2018 N960FOVF2CSA3 VD2 Vodafone (Deutschland
9.0 1. Januar 2018 N960FODX2CSA7 DTM T-Mobile (Deutschland)
9.0 1. Januar 2018 N960FOXM2CSA2 ATO Freie Geräte (Österreich)
9.0 1. Januar 2018 N960FCKH2CSA2 DRE Hutchison Drei (Österreich)
9.0 1. Januar 2018 N960FOVF2CSA3 MOB A1 (Österreich)
9.0 1. Januar 2018 N950FODX2CSA7 MAX T-Mobile (Österreich)
9.0 1. Januar 2018 N950FODX2CSA7 TRG Telering (Österreich)
9.0 1. Januar 2018 N950FOXM2CSA2 AUT Freie Geräte (Schweiz)
9.0 1. Januar 2018 N950FOVF2CSA3 SWC Swisscom (Schweiz)
HIGHLIGHT

Smartphone mit Stifteingabe: Samsung Galaxy Note 8 im Test

Das erste, was die meisten Menschen denken, wenn vom Samsung Galaxy Note die Rede ist, sind explodierende Batterien. Das Fiasko aus dem vergangenen Jahr scheint Samsung gut überstanden zu haben. Die Note-Line hat scheinbar so treue Fans, dass Samsung auch für das diesjährige Modell mit Stifteingabemöglichkeit den Namen beibehält.

Themenseiten: Android-Patchday, Galaxy, Samsung

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2 Kommentare zu Galaxy Note 9: Februar-Sicherheitspatches werden ausgeliefert

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  • Am 16. Januar 2019 um 12:28 von Tom

    Bei meinem Note9 steht als CSC N960FOXM2ARK2. Ist das trotzdem ein normales freies deutsches Gerät? Ich habe nämlich das Pie Update noch immer nicht bekommen.

    • Am 16. Januar 2019 um 14:56 von Kai Schmerer

      Das müsste ein freies Gerät aus Österreich sein (Produktcode: ATO). Siehe auch: https://goo.gl/hp854U

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