März-Update: Microsoft Intune kann OneDrive-Zugriff limitieren

Neu ist auch eine vereinfachte Registrierung von iOS-Geräten, die bei Apple oder autorisierten Händlern gekauft wurden. Zudem lassen sich OneDrive-Apps für Android und iOS aus Intune heraus verwalten. Für Hybridkunden sollen bald weitere Updates folgen.

Microsoft hat das März-Update für Intune freigegeben, seine Lösung für Mobile Device Management und Enterprise Mobility. Administratoren können damit erstmals Zugriffe auf SharePoint Online und OneDrive for Business einschränken – abhängig von Faktoren wie dem genutzten Gerät und Compliance-Richtlinien.

Microsoft-Logo (Bild: Microsoft)

Das Update wird vom 4. bis 7. März ausgerollt, kann also im Einzelfall noch einige Tage auf sich warten lassen. Neu ist auch eine vereinfachte Registrierung von iOS-Geräten, falls diese direkt bei Apple oder bei einem autorisierten Apple-Händler gekauft werden. Dies läuft über das Device Enrollment Program (DEP) von Intune.

Nach dem Update lassen sich OneDrive-Apps für Android und iOS aus Intune heraus verwalten. Windows-Phone-8.1-Geräte kann der Administrator zentral mit .appx-Dateien versorgen, und er kann auch eine Höchstzahl an mit Intune registrierten Geräten pro Mitarbeiter definieren. Das Dateiformat .appx wird für die Verteilung und Installation von Metro/Modern-UI-Anwendungen und -Middleware genutzt.

Intunes MDM (Bild: Microsoft)

Den monatlichen Aktualisierungszyklus hatte Microsoft im Februar eingeführt – also erst vor einem Monat. Damals ergänzte es Intune um die Möglichkeit, Office-Apps auf Mobilgeräten mit Android zu verwalten. Diese Funktion war für iOS schon seit Dezember verfügbar.

Microsofts Blog-Ankündigung betont auch die Bedeutung von Hybrid-Kunden, die den Clouddienst Intune zusammen mit dem lokal installierten System Center Configuration Manager einsetzen. Sie mit neuen Funktionen zu versorgen habe „oberste Priorität für unser Team, und Sie können in Kürze zusätzliche Hybrid-Features erwarten.“ Zunächst bekommen sie die Möglichkeit, maßgeschneiderte Wi-Fi-Profile mit Pre-Shared-Keys für Android-Geräte zu erstellen.

Diese Ausrichtung betont auch Microsofts Vizepräsident für Enterprise Client und Mobilty, Brad Anderson, in einem separaten Blogbeitrag. Er nennt dort Hybrid-Installationen „die neue Kontroll-Ebene für Unternehmen“. Er legt darin zudem die Vorgaben und Annahmen offen, auf denen Microsofts MDM-Strategie basiert.

[mit Material von Natalie Gagliordi, ZDNet.com]

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