AMD stellt zwei FX-CPUs vor und senkt Preise

Der Quad-Core-Chip FX-4350 taktet mit 4,2 GHz. Der FX-6350 mit sechs Kernen kommt standardmäßig auf 3,9 GHz. Beide kommen mit 8 MByte L3-Cache und 122 Watt TDP. Ihre Vorgänger und acht andere AMD-CPUs wurden um bis zu 19 Prozent billiger gemacht.

AMD hat zwei neue FX-Prozessoren mit vier und sechs Kernen vorgestellt. Ihre Modellnummern lauten FX-4350 und FX-6350. Beide liegen unter 150 Dollar US-Listenpreis. Für zehn andere Prozessoren wurden die Preise gesenkt.

AMD-Logo für FX-Prozessoren

Der Prozessor FX-4350 besteht aus vier „Vishera“-Kernen mit je 4,2 GHz Standard- und 4,3 GHz Turbo-Frequenz. Die sechs Kerne des FX-6350 laufen dagegen mit 3,9 respektive 4,2 GHz. Die Thermal Design Power (TDP) gibt AMD jeweils mit 125 Watt an. Der Stromverbrauch ist somit deutlich höher als die 95 Watt der Vorgänger FX-4300 und FX-6300. Der L3-Cache ist je 8 MByte groß. Für den FX-4350 beträgt der Listenpreis 122 Dollar, der FX-6350 kommt 10 Dollar teurer.

CPU World zufolge ist der FX-6350 schon seit einigen Monaten in HP-Desktop-Rechnern im Einsatz. Jetzt macht ihn der Hersteller aber erstmals einzeln verfügbar. Beide CPUs sind für den Sockel AM3+ vorgesehen.

Kurz nach der Vorstellung dieser CPUs kündigte AMD auch an, zehn CPU-Modelle im Preis zu senken – darunter die direkten Vorgänger der Neuzugänge: Der FX-4300 wird 14 Dollar billiger und kostet noch 108 Dollar, der FX-6300 sinkt im Preis um 20 Dollar auf 112 Dollar. Das Achtkern-FX-Modell FX-8320 kostet jetzt 153 Dollar – und damit 16 Dollar weniger als zuvor.

Außerdem betreffen die Preissenkungen ein halbes Dutzend CPUs der A-Series. Je 10 Dollar billiger werden A6-5400K, A8-5500 und A8-5600K. Die größte Reduktion ist beim A6-3600 zu verzeichnen, der um 18,9 Prozent billiger wird und jetzt noch 77 Dollar kostet. Zuletzt fiel auch noch der Preis des schon etwas älteren Modells Phenom II X4 965 BE von 91 auf 81 Dollar Listenpreis.

Um AMD kreisen derzeit immer wieder Übernahmegerüchte. Als Kandidaten werden Apple, Dell, Qualcomm und auch der alte Prozessorrivale Intel genannt.

[mit Material von Sean Portnoy, ZDNet.com]

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