Samsung Galaxy Tab 7.7 mit AMOLED-Display im Test

Das schlanke Samsung-Modell gehört zu den ersten Tablets mit der Display-Technik. Die Anzeige fällt etwas größer aus als bei der Vorgängerversion. Ob auch die übrige Ausstattung des Android-Geräts mithalten kann und der Import lohnt, zeigt der Test.

Samsung hatte das Galaxy Tab 7.7, das erste Android-Tablet mit AMOLED-Display, bereits im letzten Sommer in Berlin auf der IFA gezeigt, wenn auch nur kurz. Denn die Geräte verschwanden aufgrund der Patentstreitigkeiten mit Apple ganz schnell wieder vom Samsung-Stand. Inzwischen ist das knapp 8 Zoll große Tablet aber in den USA erhältlich und die Tablet-Experten von CNET.de haben das Samsung-Tablet ausführlich getestet.

Im Inneren des gerade einmal 8 Millimeter hohen Tablets arbeitet der hauseigenen Exynos-4210-Prozessor – ein Dual-Core-Chip mit 1,4 GHz. Dazu gibt es 1 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash-Speicher. Neben UMTS sind WLAN nach 802.11n, Bluetooth 2.1+EDR und GPS an Bord. Die Anzeige liefert mit 1280 mal 800 Pixeln signifikant weniger Bildpunkte als die des iPad, wirkt aber dennoch extrem scharf und stellt Text und Bilder klar dar. Der Gerechtigkeit halber muss man natürlich auch dazusagen, dass die Anzeigefläche deutlich kleiner als beim iPad ist.

Zur Ausstattung zählen eine 3-Megapixel-Kamera mit zugehöriger Foto-LED sowie eine weitere Kamera mit einer Auflösung von 2 Megapixeln. Einen HDMI- und USB-Anschluss gibt es nicht. Dafür verfügt das Gerät über Stereo-Lautsprecher und über eine Infrarot-Sendediode, die es zur Universalfernbedienung macht. Außerdem haben die Entwickler an der Unterseite noch einen SIM-Karten-Slot integriert.

Statt Android 4 alias Ice Cream Sandwich kommt auf dem Tablet die Version 3.2 (Honeycomb) des Google-Betriebssystems zum Einsatz. Wie üblich hat Samsung das hauseigene TouchWiz-User-Interface über die Standard-Oberfläche von Google gelegt. Die wohl interessanteste Eigenart der TouchWiz-Oberfläche auf dem Galaxy Tab ist eine kleine App-Leiste im unteren Bereich des Bildschirms. Wer hier tippt, bekommt Verknüpfungen zu häufig genutzten Anwendungen zu sehen.

Das Galaxy Tab 7.7 kommt derzeit nicht nach Deutschland, lässt sich aber über Umwege aus dem Ausland importieren. Hier fallen allerdings Zoll, Steuern und Porto an. Ob, wann und für wen sich der Import dennoch lohnt, zeigt der ausführliche Test bei CNET.de.

HIGHLIGHT

Ausführlicher Testbericht: Samsung Galaxy Tab 7.7 mit AMOLED-Display

Samsungs Galaxy Tab 7.7, das erste Android-Tablet mit AMOLED-Display, ist inzwischen in den USA erhältlich. Wann und für wen sich der Import lohnt, zeigt der ausführliche Test bei CNET.de.

Technische Daten Samsung Galaxy Tab 7.7
Preis (UVP) in Deutschland nicht erhältlich
Display 7,7 Zoll AMOLED
Auflösung 1280 x 800 Pixel
Prozessor 1,4 GHz, Dual-Core
Arbeitsspeicher 1,0 GByte
Interner Speicher 16 GByte
Betriebssystem Android 3.2
Akku 5100 mAh
SIM Micro-SIM
GSM Quad-Band
UMTS ja
Bluetooth ja, 2.1
WLAN ja, 802.11 b, g, n
GPS ja
NFC nein
Kamera 3,2 Megapixel
Blitz LED
Videoaufnahme ja
Frontkamera ja, 2 Megapixel
Speicherkarten SD-Karten
Abmessungen 19,66 x 13,31 x 0,79 cm
Gewicht 340 Gramm

Themenseiten: Mobil, Mobile, Samsung, Smartphone

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1 Kommentar zu Samsung Galaxy Tab 7.7 mit AMOLED-Display im Test

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  • Am 9. April 2012 um 15:16 von Alex

    Samsung P6800 7.7
    Man muss das Tab nicht aus USA beziehen. In Österreich ist das Tablett in vielen Läden erhältlich. Ich habe meines bei einem Ausflug nach Wien gekauft.

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