Männer fallen leichter auf Facebook-Betrüger herein als Frauen

Das besagt eine Studie von Bitdefender. Mit dem Profilbild einer hübschen Frau steigt die Chance, dass ein männlicher Nutzer die Freundschaftsanfrage einer unbekannten Person akzeptiert. Bei Frauen macht das Foto keinen Unterschied.

Männer lassen sich leichter von schädlichen Facebook-Angeboten verlocken als Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Bitdefender. Der Sicherheitsabieter hat dazu 1649 Männer und Frauen aus Großbritannien und den USA befragt, wie CBS News berichtet.

Besonders oft fallen Männer auf die falschen Verlockungen herein, wenn ein Bild einer attraktiven Frau beigefügt ist. 64,2 Prozent der befragten Frauen weisen Freundschaftsanfragen bei Facebook zurück, wenn sie die Person nicht kennen. Dagegen tun das nur 55,4 Prozent der Männer. Wenn mutmaßlich eine attraktive Frau ihre Facebook-Freundin sein will, steigert das die Chance der Studie zufolge deutlich, dass Männer die Anfrage akzeptieren. Bei Frauen macht das Profilbild eines hübschen Mannes demnach keinen Unterschied.

Facebook-Betrüger

Die Profile von rund einem Viertel der Männer – 24,5 Prozent – sind für Fremde einsehbar, aber nur 16 Prozent derer von Frauen. Männer schränken zudem seltener den Zugriff auf ihre Standortinformationen ein: 25,6 Prozent teilen Unbekannten ihren Aufenthaltsort mit; dagegen tun das nur 21,8 Prozent der Frauen.

„Männer setzten sich häufiger Risiken aus als Frauen, speziell wenn sie Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen akzeptieren“, zitiert die Tageszeitung Daily Mail George Petre, Produktmanager für Social Media Security bei Bitdefender. Frauen werde von der Gesellschaft beigebracht, gegenüber fremden Männern vorsichtig zu sein.

Positiv bewertete Petre den mit einem Viertel recht geringen Prozentsatz derer, die ihre Standortinformationen für andere freigeben. Das bedeute, dass sich viele Gedanken über die Veröffentlichung ihres Aufenthaltsorts machten.

Themenseiten: Big Data, Bitdefender, Datendiebstahl, Datenschutz, Facebook, Hacker, Personal Tech, Privacy, Studie

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