Nokia stattet Ovi Maps mit fotorealistischen 3D-Ansichten aus

Zunächst sind Modelle von 20 Weltstädten online. Für Helsinki, Kopenhagen, London, Oslo und San Francisco stehen zusätzlich fotografierte Straßenansichten bereit. Die Technologie für Ovi Maps 3D stammt von der Nokia-Tochter Navteq.

Nokia hat die Web-Version seines Kartendienstes Ovi Maps um 3D-Ansichten erweitert. Ab sofort stehen unter maps.ovi.com/3d dreidimensionale Ansichten von zunächst 20 Metropolen bereit – darunter Barcelona, Los Angeles, New York, Prag, Venedig und Wien. Das Repertoire soll laufend erweitert werden, wie der finnische Handyhersteller auf der Konferenz Where 2.0 mitteilte, die derzeit im kalifornischen Santa Clara stattfindet.

Nokia (li.) nutzt anders als Bing (mi.) und Google (re.) virtuelle Modelle statt Satellitenbilder, die sich dafür aber nach Belieben kippen und wenden lassen - wie hier die Kirche Madonna della Salute in Venedig (Screenshots: ZDNet).
Nokia (li.) nutzt anders als Bing (mi.) und Google (re.) virtuelle Modelle statt Satellitenbilder, die sich dafür aber nach Belieben kippen und wenden lassen – wie hier die Kirche Madonna della Salute in Venedig (Screenshots: ZDNet).

Die 3D-Modelle sind fotorealistisch. Zum Betrachten ist ein Browser-Plug-in nötig, das für Internet Explorer, Firefox, Chrome und Safari bereitsteht. Zusätzlich zu einer Vogelperspektive, die sich anders als bei Google Maps oder Bing Maps stufenlos kippen, drehen und zoomen lässt, stehen Straßenansichten für derzeit fünf Städte zur Verfügung: Helsinki, Kopenhagen, London, Oslo und San Francisco. Diese sind wie bei Street View und Microsofts Streetside abfotografiert.

Navteq liefert die Technologie für Ovi Maps 3D – ebenso wie die Straßenansichten, die die Nokia-Tochter derzeit für Microsoft sammelt. Der Dienst befindet sich in einer Beta-Phase. Ob beziehungsweise wann er für Mobilgeräte zur Verfügung stehen wird, ist noch unklar.

„Ovi Maps‘ fotorealistische 3D-Modelle von Metropolen sind ein wichtiger Schritt in Richtung unserer Vision, eine Brücke zwischen der realen und der virtuellen Welt zu schlagen“, sagte Nokias Senior Vice President Michael Halbherr. „Ortsbasierte Dienste sind hier der Klebstoff.“

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