Google führt Echtzeitsuche ein

Die Funktion basiert auf mehr als einem Dutzend neuer Suchtechnologien. Die Daten bekommt Google unter anderem von Twitter, Facebook, MySpace, FriendFeed und Jaiku. Die Ergebnisseite erhält die neue Rubrik "Latest Results".

Google hat auf einer Veranstaltung im Computer History Museum im kalifornischen Mountain View eine Echtzeitsuche vorgestellt. Sie zeigt unter der neuen Ergebnisseitenrubrik „Latest Results“ automatisch aktualisierte Informationen neben regulären Suchresultaten an.

„Unsere Echtzeitsuche ermöglicht es, wichtige Nachrichten kurz nach deren Erscheinen zu entdecken“, schreibt Google-Mitarbeiter Amit Singhal in einem Blogeintrag. „Sie basiert auf mehr als einem Dutzend neuer Suchtechnologien, die es uns ermöglichen, Milliarden von Dokumenten zu überwachen und hunderte Millionen Veränderungen täglich in Echtzeit zu verarbeiten.“

Die Echtzeitsuche beinhaltet nicht nur Daten aus der im Oktober angekündigten Zusammenarbeit mit Twitter. Google hat weitere Suchabkommen mit Facebook, MySpace, FriendFeed, Jaiku und Identi.ca abgeschlossen. Die Netzwerke liefern der Suchmaschine als öffentlich markierte Inhalte ihrer Mitglieder.

Ein Problem sieht Singhal in der Relevanz der Echtzeitresultate. „Relevanz ist die Grundlage für dieses Produkt.“ Es sei nach wie vor ein ungelöstes Problem, Sprache zu verstehen. „Wir müssen nicht nur erfassen, was jemand sagt, sondern auch die tiefere Bedeutung, also das, was tatsächlich gemeint ist.“

Singhal zufolge führt Google die Echtzeitsuche schrittweise im Lauf der nächsten Tage und vorerst nur auf seinen englischsprachigen Sites ein. Interessierte Nutzer können die Funktion schon jetzt über Google Trends testen. Beispiele für die Nutzung von „Real Time Search“ demonstriert der Suchanbieter in folgendem Video.

Themenseiten: Facebook, Google, Internet, Myspace, Suchmaschine, Twitter

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