Google steigt aus Vermarktung von Radiowerbung aus

Audio-Ads-Kunden können noch bis 31. Mai Anzeigen schalten. Die Technik soll künftig für Audio-Streaming genutzt werden. Bis zu 40 Mitarbeitern droht die Entlassung.

Google will sich nach der Aufgabe seines Printanzeigengeschäfts auch aus der Vermarktung von Radiowerbung zurückziehen. Die Projekte Google Audio Ads und Adsense for Audio hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht und würden daher eingestellt, erklärt Produktmanagerin Susan Wojcicki in einem Blogeintrag. Für das dazugehörige Software-Geschäft Google Radio Automation suche man einen Käufer.

Der Internetkonzern hatte den Online-Verkauf von Radioanzeigen im Jahr 2006 gestartet. Kunden können über Audio Ads noch bis 31. Mai Anzeigen schalten. Aufgrund des Ausstiegs aus dem Radiogeschäft werden voraussichtlich bis zu 40 Mitarbeiter ihren Job verlieren.

Die für die Radiowerbung eingesetzte Technik will Google für Anzeigen via Audio-Streaming weiterentwickeln. Außerdem wird sich das Unternehmen laut Wojcicki verstärkt auf TV-Werbung konzentrieren.

Aufgrund der weltweiten Finanzkrise will der Internetkonzern seine Ressourcen künftig bevorzugt für seine Kerngeschäfte Suche, Werbung und Google Apps einsetzen. Die Schließung von Audio Ads ist nur eine von mehreren Sparmaßnahmen des Internetkonzerns. Zuvor hatte Google neben Print Ads bereits die Dienste SearchMash und Lively eingestellt.

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