Apples günstigstes Notebook: Macbook 13 Zoll im Test

Listenpreis: 899 Euro
Fazit:

Das überarbeitete weiße Macbook aus Unibody-Polycarbonat-Gehäuse bietet im Vergleich zum Vorgängermodell eine höhere Stabilität, einen längeren Akku-Betrieb, ein LED-Display mit weiterem Blickwinkelbereich und hellerer Ausleuchtung sowie ein Multitouch-Pad. Einen Firewireanschluss und einen Infrarot-Port bietet das 899 Euro Gerät allerdings nicht.

Pro
  • LED-Display mit weitem Betrachtungswinkel
  • Multitouch-Trackpad
  • Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr lange Akkulaufzeit
Contra
  • kein Infrarot-Port
  • kein Firewireanschluss
  • nur zwei USB-Ports
  • lediglich ein Jahr Garantie
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
9 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Design:
9 Punkte
Leistung:
8 Punkte
Service und Support:
6 Punkte

Testbericht Apple Macbook 13 Zoll 2,26 GHz (Herbst 2009)

Mit dem neuen Macbook 13 Zoll dehnt Apple das Unibody-Gehäusekonzept auch auf sein günstigstes Notebook-Modell aus. Neben einem verbesserten Display und dem Multitouch-Trackpad überzeugt vor allem die Akkuleistung.

Mit 899 Euro ist das weiße Macbook das günstigste Notebook von Apple. Anders als die teureren Alu-Modelle der Macbook-Pro-Reihe besteht das Macbook aus einem weißen Polycarbonat-Gehäuse, das aus einem einzigen Stück gefertigt ist.

Das sogenannte Unibody-Konzept, das Apple erstmals beim Macbook Air und später bei den Macbooks Pro umgesetzt hat, verwendet der Hersteller nun auch für das 13-Zoll-Einsteiger-Gerät. Dadurch hat das Gehäuse deutlich mehr Stabilität, was man schon beim Anheben bemerkt: Anders als bei älteren Varianten biegt es sich nicht mehr durch. Während beim bisherigen Modell einige Anwender das Abbrechen der Handauflage beklagen mussten, sollte dies mit dem neuen Gerät durch die höhere Stabilität nicht mehr passieren.

Heiße Luft wird an der Rückseite des Gehäuses nach außen geführt. Untere und seitliche Luftausgänge sucht man vergebens. Anders als bei manchen Apple-Notebooks wird die Unterseite des Macbooks nicht heiß. Zudem vermisst man dort die Gummi-Standfüße. Stattdessen besteht die Unterseite aus einer gummierten Alu-Abdeckung. Dadurch bleibt das Notebook auch auf glatten Oberflächen relativ rutschfest.

Wie bei den teureren Modellen ist die Abdeckung der Unterseite mit Schrauben befestigt. Löst man diese, erhält man Zugriff auf Arbeitsspeicher und Festplatte. Dabei bemerkt man auch, dass die Unterseite zusätzlich über drei Klemmen mit dem Gehäuse verbunden ist. Das sorgt für zusätzliche Stabilität und verhindert ein Durchdrücken der dünnen Alu-Abdeckung. Die DIMM-Slots für den Speicher sind standardmäßig mit zwei 1-GByte-Modulen belegt. Wer einen höheren Speicherausbau benötigt, sollte dies gleich bei der Bestellung angeben. Für die maximale Ausstattung von 4 GByte verlangt Apple 90 Euro Aufpreis. Das entspricht in etwa dem Preis, den man auch bei anderen Online-Händlern bezahlen muss. Bestellt man das Gerät in der Standardausführung und möchte später den Speicher auf 4 GByte aufrüsten, müssen die beiden 1-GByte-Module ausgebaut werden.

Die Hochglanzoberfläche des Deckels und der Handballenauflage neben dem Touchpad ist anfällig für Fingerabdrücke. Im Lieferumfang befindet sich anders als bei den teureren Macbook-Pro-Modellen kein Reinigungstuch. Insgesamt überzeugt das Äußere des Macbooks durch die abgerundeten Ecken und der hohen Verarbeitungsqualität auch in haptischer Hinsicht. Dank des niedrigen Gewichts von 2,15 Kilo lässt es sich auch gut transportieren.

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