Mit 899 Euro ist das weiße Macbook das günstigste Notebook von Apple. Anders als die teureren Alu-Modelle der Macbook-Pro-Reihe besteht das Macbook aus einem weißen Polycarbonat-Gehäuse, das aus einem einzigen Stück gefertigt ist.

Das sogenannte Unibody-Konzept, das Apple erstmals beim Macbook Air und später bei den Macbooks Pro umgesetzt hat, verwendet der Hersteller nun auch für das 13-Zoll-Einsteiger-Gerät. Dadurch hat das Gehäuse deutlich mehr Stabilität, was man schon beim Anheben bemerkt: Anders als bei älteren Varianten biegt es sich nicht mehr durch. Während beim bisherigen Modell einige Anwender das Abbrechen der Handauflage beklagen mussten, sollte dies mit dem neuen Gerät durch die höhere Stabilität nicht mehr passieren.

Heiße Luft wird an der Rückseite des Gehäuses nach außen geführt. Untere und seitliche Luftausgänge sucht man vergebens. Anders als bei manchen Apple-Notebooks wird die Unterseite des Macbooks nicht heiß. Zudem vermisst man dort die Gummi-Standfüße. Stattdessen besteht die Unterseite aus einer gummierten Alu-Abdeckung. Dadurch bleibt das Notebook auch auf glatten Oberflächen relativ rutschfest.

Wie bei den teureren Modellen ist die Abdeckung der Unterseite mit Schrauben befestigt. Löst man diese, erhält man Zugriff auf Arbeitsspeicher und Festplatte. Dabei bemerkt man auch, dass die Unterseite zusätzlich über drei Klemmen mit dem Gehäuse verbunden ist. Das sorgt für zusätzliche Stabilität und verhindert ein Durchdrücken der dünnen Alu-Abdeckung. Die DIMM-Slots für den Speicher sind standardmäßig mit zwei 1-GByte-Modulen belegt. Wer einen höheren Speicherausbau benötigt, sollte dies gleich bei der Bestellung angeben. Für die maximale Ausstattung von 4 GByte verlangt Apple 90 Euro Aufpreis. Das entspricht in etwa dem Preis, den man auch bei anderen Online-Händlern bezahlen muss. Bestellt man das Gerät in der Standardausführung und möchte später den Speicher auf 4 GByte aufrüsten, müssen die beiden 1-GByte-Module ausgebaut werden.

Die Hochglanzoberfläche des Deckels und der Handballenauflage neben dem Touchpad ist anfällig für Fingerabdrücke. Im Lieferumfang befindet sich anders als bei den teureren Macbook-Pro-Modellen kein Reinigungstuch. Insgesamt überzeugt das Äußere des Macbooks durch die abgerundeten Ecken und der hohen Verarbeitungsqualität auch in haptischer Hinsicht. Dank des niedrigen Gewichts von 2,15 Kilo lässt es sich auch gut transportieren.

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8 Kommentare zu Apples günstigstes Notebook: Macbook 13 Zoll im Test

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  • Am 28. November 2009 um 2:56 von Günter Strickhausen

    MacBook Tastatur
    Ich kann es nicht begreifen, warum die Buchstaben NICHT schwarz sind, sondern hellgrau.

    Die Tasten als solches machen ein schnelles schreiben unmöglich. Obwohl nur 2 Finger –
    Adlersystem schaffe ich es immer wieder, das Buchstaben fehlen! Die Tastatur von meinem Netbook ist um Klassen kleiner aber auch besser!

    Günter

    Ach ja: Dat Ding is einfach zu teuer!

  • Am 28. November 2009 um 12:06 von Torsten

    Apple wird unmöglich
    was bitte soll man mit lediglich 2 USB-Port´s?
    Als langjähriger Apple-Fan und Käufer von bisher mind. 5 Applecomputern
    betrachte ich die aktuellen Appleprodukte eher skeptisch. Es fängt bei spiegelnden Display´s an und hört beim sektenartigen Verhalten im Applestore auf.
    Vorerst….nichts neues von Apple. Das wird mir zu doof.

    • Am 29. November 2009 um 17:22 von Adam Apfel

      AW: Apple wird unmöglich
      Der Kommentar spricht mir aus der Seele! Hochmut und Arroganz kommt immer vor dem Fall!

      • Am 30. November 2009 um 4:37 von A.Bundy

        AW: AW: Apple wird unmöglich
        Genau, weisst Bescheid! *sick*

    • Am 30. November 2009 um 22:01 von Peter

      AW: Apple wird unmöglich
      Was redet ihr … zu teuer? Dann kauft eure Notebooks doch bei Aldi! Kanns nicht mehr hören.

  • Am 4. Dezember 2009 um 17:05 von macinfo

    Display
    Das neue weiße Macbook 13,3. Ausgepackt, eingeschaltet, begeistert bis auf das Display!

    Die Ausleuchtung ist sehr ungleichmäßig, eher wolkig. Am unteren Rand sind vermutlich die LEDs plaziert, was man deutlich sieht, wenn der Bildschirm schwarz ist. (Foto folgt).

    Ist das ein Einzelfall oder die Regel?

    Macht euch ein Bild

    http://picasaweb.google.de/aqwaqa/MacbookUnibodyPlasticOct2009#5411402503611869538
    http://picasaweb.google.de/aqwaqa/MacbookUnibodyPlasticOct2009#5411402505302767602

    • Am 7. Januar 2010 um 1:27 von tampi

      AW: Display
      Hey, ich kann dir versichern, du bist kein Einzelfall. Mein MacBook Display zeigt auch im unteren Bildschirmbereich ähnliche Helligkeitsunterschiede. Allerdings habe ich nur einen eher kleinen Bereich unten Mittig, welcher schlecht ausgeleuchtet ist.
      Das 13 zoll unibody MacBook Pro eines Bekannten zeigt aber genau den selben Effekt (etwas schlimmer als bei mir), welcher höchstwahrscheinlich in der LED Technologie begründet liegt.

  • Am 24. Januar 2010 um 23:35 von Kevin Chen

    Super
    Ich hab es ausgepackt und ich war hin und weg .
    Es sieht super aus und schnell schreiben ist auch kein Problem

    kann ich nur jedem empfehlen

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