Google stellt Entwickler-Tool Android Studio 2.0 vor

Die neue Version zeigt Codeänderungen schneller im Emulator oder auf einem verbundenen Gerät an. Die Funktion nennt Google Instant Run. Sie steht allerdings nur für Apps mit API-Level 14 und höher zur Verfügung, also für Android 4.0 und neuer.

Google hat bei seinem Android Developer Summit die Version 2.0 seiner integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) Android Studio vorgestellt. Sie steht ab sofort als Preview zur Verfügung. Neu ist eine Funktion namens Instant Run. Sie erlaubt es Entwicklern, Codeänderungen schneller im eingebauten Emulator oder auf einem verbundenen Gerät zu sehen.

Android Studio (Bild: Google)Allerdings muss Instant Run in der Preview zuerst aktiviert werden. Die Einstellung findet sich im Menü unter Build, Execution, Deployment. Die Funktion ist aber auf Android-Apps beschränkt, die das API-Level 14 oder höher (ab Android 4.0 Ice Cream Sandwich) benutzen.

Darüber hinaus werden noch nicht alle Code-Änderungen sofort im Emulator oder auf einem Gerät angezeigt. Instant Run unterstützt laut Google nur das Hinzufügen oder Entfernen von Klassen sowie Veränderungen einer Instance-Method- oder einer Static-Method-Implementierung. Änderungen einer String-Ressource erfordern einen Activity Restart.

Gegenüber The Next Web erklärte Google zudem, der neue Emulator von Android Studio 2.0 sei 50-mal schneller als sein Vorgänger. Das Schreiben von Code für Android 6.0 Marshmallow werde indes um Faktor fünf beschleunigt.

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Neu ist auch ein GPU Profiler. Er erlaubt es, OpenGL-Sitzungen aufzeichnen und Frame für Frame anzeigen. Zu jedem Frame liefert der Profiler den OpenGL-ES-Code der App sowie Statusinformationen und Befehle.

Android Studio für Windows, Linux und Mac OS X bietet Google seit Dezember 2014 kostenlos zum Download an. Die auf IntelliJ DEA basierende Entwicklungsumgebung ist die offizielle IDE für Android-Apps. Sie ersetzte zu dem Zeitpunkt das Developer-Tool-Plug-in für Eclipse. Die Preview von Android Studio 2.0 kann von der Android Developer Website heruntergeladen werden.

[mit Material von Kevin Tofel, ZDNet.com]

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