TAG-Heuer-Smartwatch mit Intel-Chip erscheint Anfang November

Die Smartwatch des Schweizer Uhrenherstellers soll 1800 Dollar kosten und als Flaggschiff-Gerät für Android Wear kommen. "TAG Heuer Connected" wurde in Partnerschaft mit Google und Intel entwickelt. Intel steuert vermutlich sein System-on-a-Chip Quark beziehungsweise ein darauf basierendes Produkt bei.

Der Schweizer Uhrenhersteller TAG Heuer wird am 9. November seine Smartwatch vorstellen. Sie wird 1800 Dollar kosten und auf Android Wear basieren. Mit Einzelheiten hält sich der Hersteller noch zurück – und hat jetzt ein Teaser-Bild der Uhr veröffentlicht, das neugierig machen soll und vieles nur erahnen lässt. Optisch ähnelt sie offenbar einem Modell aus der Carrera-Kollektion.

Der traditionsreiche Hersteller TAG Heuer gehört Moët Hennessy Louis Vuitton S. A. (LVMH), einem französischen Produzenten von Luxusgütern. Für seine Smartwatch hat das Unternehmen die Website TAG Heuer Connected eingerichtet mit einem Countdown, der die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zur Präsentation der Uhr herunterzählt. „Entwickelt in Partnerschaft mit Google und Intel“, steht weiter unterhalb. Bestätigt wurde diese gemeinsame Entwicklung schon im Frühjahr zur Messe Baselworld.

Teaser-Bild für TAG Heuer Connected (Bild: TAG Heuer)Teaser-Bild für TAG Heuer Connected (Bild: TAG Heuer)

„Die Leute werden den Eindruck haben, dass sie eine normale Armbanduhr tragen“, sagte Jean-Claude Biver, CEO von TAG Heuer. Er zeigte sich außerdem zuversichtlich, dass vor allem junge Smartwatch-Käufer später auch „echte Uhren“ kaufen werden. „Die Präzision von Schweizer Uhren ist weltweit bekannt. Mithilfe kreativer Technologien globaler Konzerne wie Intel und Google werden wir die Branche revolutionieren und einen entscheidenden Schritt vorantreiben. Darauf sind wir sehr stolz“, ergänzte Guy Sémon, General Manager von TAG Heuer.

Intel könnte für die „Connected“-Smartwatch seinen System-on-a-Chip Quark beziehungsweise ein darauf basierendes Produkt beisteuern. Zur CES kündigte Intel-CEO Brian Krzanich für das zweite Halbjahr Curie als neuen Prozessor für Wearable Computing vor, der auf dem SoC Quark SE basiert. „Das ändert die Regeln für Wearables“, sagte er. Intel bezeichnete Curie als „vollständige Low-Power-Lösung für den Wearable-Bereich“. Dem 32-Bit-Quark-Microcontroller stehen zudem 384 KByte Flash-Speicher und 80 KByte SRAM zur Seite. Durch die Kombination von integrierten Komponenten in einem Modul sei Curie in Bezug auf Größe und Flexibilität Intels erste Plattform dieser Art für kleine Geräte mit langer Akkulaufzeit.

Googles Betriebssystem Android Wear zu nutzen, liegt für einen Schweizer Uhrenhersteller nahe, der auf den Markteintritt Apples mit einer Smartwatch reagiert. Google scheint auffallend engagiert in der Zusammenarbeit mit TAG Heuer. „Wir können es nicht erwarten“, macht das offizielle Android-Konto bei Twitter auf die kommende Smartwatch aufmerksam. „Macht euch bereit, um die nächste Stufe der Innovation zu erleben.“ Die Schweizer Smartwatch könnte mit exklusiven zusätzlichen Software-Features aufwarten, mutmaßt Ars Technica – und vielleicht sogar als Flaggschiff-Gerät für eine Marshmallow-Version von Android Wear kommen.

ANZEIGE

Trust Gap Survey: Status der Vertrauenslücke 2015

Der umfassende Einsatz von Mobilgeräten für berufliche Zwecke hat bei Mitarbeitern zu einem grundlegenden Wandel der Bewertung des Datenschutzes für ihre privaten Daten auf Mobilgeräten geführt. Vor 10 Jahren stellten Arbeitgeber den Arbeitnehmern Computer und Software zur Verfügung. Die meisten Mitarbeiter gingen daher davon aus, dass die Daten und Aktivitäten auf diesen Computern vom Arbeitgeber überwacht werden.

Themenseiten: Android, Google, Intel, Prozessoren, Smartwatch, Wearable

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu TAG-Heuer-Smartwatch mit Intel-Chip erscheint Anfang November

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *