Foxconn investiert in Start-up für Smartphone-Kameras

Light erhält eine Anschubfinanzierung über 25 Millionen Dollar. Es entwickelt ein aus mehreren Linsen bestehendes Kamerasystem für mobile Geräte. Die Technik soll eine ähnliche Qualität ermöglichen wie digitale Spiegelreflexkameras.

Das US-Start-Up Light, das auf die Entwicklung hochqualitativer Smartphone-Kameras spezialisiert ist, hat eine Finanzierungsrunde über 25 Millionen Dollar erfolgreich abgeschlossen. Zu den Geldgebern des 2013 gegründeten Unternehmens gehören der Formation 8 Hardware Fund sowie der chinesische Auftragsfertiger Foxconn, wie Venture Beat berichtet.

Diese zweite Finanzierungsrunde soll Light helfen, bis Mitte kommenden Jahres erste Produkte in den Handel zu bringen. Seine Kameras sollen eine ähnliche Qualität bieten wie digitale Spiegelreflexkameras (DSLR). Eine erste Anschubfinanzierung in Höhe von 10 Millionen Dollar habe es Light ermöglicht, bereits einen Prototyp zu entwickeln, so Venture Beat weiter.

Konzept der Light-Smartphone-Kamera (Bild: Light)Um eine höhere Bildqualität zu erreichen, setzt Light auf ein System mit mehreren Linsen auf der Rückseite eines Smartphones. Sie nehmen mehrere Bilder gleichzeitig auf. Eine Software soll anschließend die Beleuchtung und die Entfernung zum Objekt ermitteln und daraus ein besseres Bild errechnen. Ziel sei nach Angaben des Unternehmens eine Kamera, die knackige und scharfe, optisch gezoomte Bilder und Videos liefere.

Light sieht seine Kamera Venture Beat zufolge als Konkurrenz zu hochwertigen externen Smartphone-Kameras, wie sie beispielsweise Sony und Samsung anbieten. Das von Light entwickelte System soll zudem günstiger sein. Lights Technologie sei „nicht mit den Dingen vergleichbar, die Sie bisher gesehen haben“, behauptete Light-CEO Dave Grannan laut Venture Beat.

Mit Foxconn arbeitet Light bereits seit 2014 zusammen. Der chinesische Hersteller darf seitdem Lights Kameratechnologie vertreiben. Welche Marken die Technik übernehmen, steht Grannan zufolge noch nicht fest. Es soll sich aber um einen Anbieter von Android-Smartphones handeln. „Wir sind für eine Zusammenarbeit mit allen Anbietern offen“, sagte Grannan auf Nachfrage von Venture Beat. Auch eine Kooperation mit Apple schloss Grannan nicht aus.

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Themenseiten: Foxconn, Kamera, Smartphone, Start-Up

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