Angestellte wählen Larry Page zum CEO des Jahres

Er löste LinkedIn-CEO Jeff Weiner ab. In Deutschland liegen hingegen die CEOs von Bosch, BMW und Daimler vorn. Kai Wawrzinek von Browserspiele-Entwickler landete mit 86 Prozent Zustimmunsquote immerhin auf Platz 5 im nationalen Ranking.

Das Job- und Karriereportal Glassdoor hat seine jährlichen Glassdoor Awards vorgelegt. In dem Ranking, das auf Bewertungen durch die Angestellten eines Unternehmens basiert, setzte sich 2015 in den USA erstmals Google-CEO Larry Page an die Spitze: 97 Prozent der teilnehmenden Google-Angestellten sind mit ihm zufrieden. Es folgten Mark Parker von Nike mit 97 Prozent und Charles Butt, Chef der Handelskette H-E-B, mit 96 Prozent.

Larry Page (Bild: CNET)Larry Page (Bild: CNET)Das Ranking berücksichtigt nur Firmen ab 1000 Mitarbeiter. Für kleinere Firmen gibt es in den USA ein zweites Ranking. Die Auswertung beschränkt sich auch nicht auf IT-Firmen, von denen in den USA nur 15 vertreten sind – in einer Liste, die 50 Firmen umfasst.

2014 hatte LinkedIn-CEO Jeff Weiner das Ranking angeführt, der sich nun noch an 12. Stelle (mit 93 Prozent Zustimmung) wiederfindet. Und 2013 stand Facebook-CEO Mark Zuckerberg an der Spitze, der 2015 mit 95 Prozent Rang 4 belegte. Auch Apple-CEO Tim Cook schaffte es übrigens mit 94 Prozent gerade noch in die Top 10.

Erstmals hat Glassdoor solche Rankings auch für Deutschland, Großbritannien und Kanada vorgelegt. Hierzulande fallen die Zustimmungsquoten für die Firmenchefs allerdings grundsätzlich etwas niedriger aus als in den USA. Die Top 5 belegen in dieser Reihenfolge: Volkmar Denner von Bosch mit 92 Prozent, Norbert Reithofer von BMW mit 91 Prozent, Dieter Zetsche von Daimler (87 Prozent), Pierre Nanterme von Accenture (86 Prozent) und Kai Wawrzinek von Goodgame Studios (86 Prozent). Goodgame Studios als einzige IT-Firma der Spitzengruppe entwickelt Mobile- und Browserspiele nach dem Free-to-Play-Prinzip.

Page ist interessanterweise auch in Großbritannien der bei seinen Angestellten beliebteste CEO – mit einer Zustimmunsquote von 99 Prozent, wie sie sonst nur Diktatoren vorweisen können. In der Gunst der Briten folgen Ken Chenault von American Express (98 Prozent) und David Dyson vom Mobilfunknetzbetreiber Three (97 Prozent).

Der Spitzenwert für Page hatte sich allerdings schon im Dezember 2014 angedeutet, als Google laut Glassdoor erstmals beliebtester US-Arbeitgeber wurde. Es verdrängte den Vorjahressieger Bain & Company, ein weltweit aufgestelltes Consultingunternehmen.

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