Skype aktualisiert Oberfläche seiner Desktop-Anwendungen

Das neue Design orientiert sich an den Apps für Mobilgeräte. Es soll insbesondere Messaging und Sharing für die Anwender vereinfachen. Skype für Mac 7.0 ist bereits freigegeben - vom neuen Skype für Windows steht eine Vorschauversion zum Download bereit.

Microsoft hat Skype für Mac 7.0 freigegeben und eine Vorschauversion des neuen Skype für Windows zum Download bereitgestellt. Beide fallen durch ein aktualisiertes Design auf, das insbesondere Messaging und Sharing für die Anwender vereinfachen soll.

„Wenn Sie bereits Skype auf Mobilgeräten nutzen, dann werden Ihnen einige der Neuerungen bekannt vorkommen“, heißt es dazu in einem Blogeintrag. „Wir haben für eine konsistente Skype-Erfahrung gesorgt, ob Sie Ihr Mobilgerät oder ihren Desktop-PC benutzen. Sie sehen jetzt Minibilder Ihrer Kontakte, ein neues Chatdesign im Sprechblasenstil sowie einheitliche Symbole für Chat, Videogespräche und Audioanrufe.“

Chatten mit dem neuen Skype für Windows (Bild: Microsoft)Chatten mit dem neuen Skype für Windows (Bild: Microsoft)

 

Geteilte Fotos sollen in Microsofts Kommunikationslösung jetzt immer dort auftauchen, wo sie erwartet werden. Während einer Chat-Konversation werden sie „inline“ dargestellt und benötigen keine zusätzlichen Klicks für die Betrachtung. Filesharing wird übersichtlicher durch gekennzeichnete Dateitypen – so lassen sich etwa Office-Dokumente und PDFs durch die jeweiligen Dateisymbole auseinanderhalten.

In der Windows-Variante erleichtert eine Vorschau der Nachrichten bei ungelesenen Chats, Konversationen zu folgen. Mit seinem neuen Design präsentiert Skype für Mac Instant Messaging direkt neben Video- und Audiogesprächen. Ohne das Gespräch verlassen zu müssen, können Nachrichten, Fotos oder Dateien ausgetauscht werden. Die seit April kostenlosen Video-Gruppengespräche funktionieren laut Microsoft jetzt reibungsloser auf beiden Desktop-Betriebssystemen.

Mehr Multitasking mit Skype für Mac 7.0 (Bild: Microsoft)Mehr Multitasking mit Skype für Mac 7.0 (Bild: Microsoft)

Themenseiten: Desktop, Kommunikation, Messenger, Microsoft, Skype, VoIP

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11 Kommentare zu Skype aktualisiert Oberfläche seiner Desktop-Anwendungen

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  • Am 11. Oktober 2014 um 20:39 von Mike Keller

    Juchu, etwas ältere Nachrichten werden hellgrau auf hellblau dargestellt. Das haben wir uns gewünscht. Und wieso die Blasendarstellung eine Verbesserung gegenüber dem bisher sehr aufgeräumten Layout sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Und Megagroße Einzel-Icons haben zur Folge, dass man viel weniger Text auf dem Bildschirm hat, was aber nix macht, da man die alten Postings ja eh nicht mehr gut lesen kann. Klassischer Fall von Verschlimmbesserung. Ich versteh nicht, warum ausgebildete Grafiker sowas nicht selber merken … Ach und gesendete Dateien werden dauerhaft auf MS Servern gespeichert, damit man es auch im Browser ansehen kann und in ein paar Monaten gibt es dann einen Bericht, dass der Server gehackt wurde und private und persönliche Daten sind going on the wild. Wohin das führt haben wir ja gerade erst bei Apple und der iCloud gesehen. Die NSA wird sich freuen … Endlich ne direkt zugängliche Timeline aller User ohne Umwege für die NSA. Danke Microsoft, danke – das hat es gebraucht.

    • Am 13. Oktober 2014 um 9:05 von Rienzi

      Nun ja, offenbar will Skype genauso aussehen wie WhatsApp. Zweifellos wird das bei den meisten Benutzer gut ankommen. Und darüberhinaus: Wer Skype benutzt, läßt sowieso alle Sicherheitsbedenken außen vor … Skype wird schon lange von BND/NSA überwacht, und du kannst da von ausgehen, daß deine Konversationen ohnehin auf MS-Servern gespeichert wurden, und werden.

      • Am 13. Oktober 2014 um 10:55 von GGF

        Die machen es eben ganau wie Apple. Deine so hoch verschlüsselten iPhone-Daten liegen fast unverschlüsselt in iTunes und werden genau so (damit die NSA nicht so schwer hat) über das Netz auf den Apple-Server gespeichert. Denn auch Apple kann nur so deine Daten auf unterschiedliche Rechner synchronisieren. Der einzige Unterschied zwischen Apple und dem Rest ist, das Apple noch eine Hintertür in seinem iOS eingbaut hat. Das hat Apple ja nach langen lügen und leugnen selbst zugegeben. Also braucht sich die NSA noch nicht mal ein wenig bei Apple-Kunden anstrengen. Den Zugang zu der Hintertür haben die schon lange. Dank Apple und deren immer geheimen Cooperationen.

        • Am 13. Oktober 2014 um 12:57 von Super!

          Und wieder einmal wurde von einem ganz groß fragwürdigen Kommentator in eine komplett applefreie Umgebung besagte Firma ins Spiel gebracht. (G)anz (G)roße (L)eistung!

          • Am 13. Oktober 2014 um 13:17 von GGF

            Tja… die Welt ist klein und lebt nun mal von vergleichen.

          • Am 13. Oktober 2014 um 14:49 von Falsch

            DEINE Welt ist Ganz Ganz Flein, und Du lebst von Vergleichen – bei jeder Gelegenheit und zu allem ziehst Du einen Bezug zu Apple. ;-)

          • Am 13. Oktober 2014 um 15:46 von Stimmt

            Ja, da gebe ich dir Recht. MEINE Welt ist Ganz Ganz Fein (also ohne „l“) ;-)

          • Am 13. Oktober 2014 um 20:02 von Nix verstanden?

            Flein = Klein … ich gestehe natürlich, dass zum verstehen ein gewisser Intellekt erforderlich ist. ;-)

          • Am 14. Oktober 2014 um 6:40 von GGF

            Da haben wir wieder den typischen Mac-Harry. Macht einen Tipp-Fehler und wirft dann dem Leser mangelnde Intelligenz vor weil dieser den Tipp-Fhler zu seinem Gunsten interpretiert. Aber das hat er auch gut von Apple kopiert. Die bauen auch Schrott und werfen dann ihren Kunden vor das sie einfach nur unfähig sind.

  • Am 13. Oktober 2014 um 7:05 von Tja

    @Mike: schade, für einen Moment sah es so aus, als würde sich Microsoft gegen die NSA wehren – war wohl nur Schein. Die dauerhafte Speicherung ist ziemlicher Mist.

    Ein Schritt vor, drei zurück. So wird das nichts, Mr. Nadella.

  • Am 13. Oktober 2014 um 9:33 von Jan

    Wow, das sind ja ganz wunderbare Nachrichten, Bob. „Ein Chat im Sprechblasen-Stil“. Ist das nicht das, worauf unsere Kunden schon so lange gewartet haben? Aber warte, Bob, das ist noch nicht alles! „Office-Dateien und PDFs“ lassen sich jetzt anhand ihrer Programm-Icons viel besser auseinanderhalten“….

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