Google stellt Brillengestelle für Google Glass vor

Ohne Linsen kosten die Titangestelle 225 Dollar - zusätzlich zu den 1500 Dollar fürs Explorer-Programm. Vier Varianten in fünf Farben sind erhältlich. Zusätzlich gibt es zwei einfachere Sonnenbrillenmodelle. 200 Optiker haben schon Schulungen mitgemacht.

Google hat vollwertige Brillengestelle für Google Glass vorgestellt, die es Brillenträgern ermöglichen, die standardmäßig aus nur einem Glas bestehende Google-Brille einzusetzen. Die ab sofort lieferbaren Titangestelle kosten 225 Dollar, zusätzlich zur Gebühr von 1500 Dollar, die für die Teilnahme am Glass-Explorer-Programm anfallen.

Google-Mitarbeiterin Katie Matsushima mit Titanrahmen Split (Bild: News.com)Google-Mitarbeiterin Katie Matsushima mit Titanrahmen Split (Bild: News.com)

Die Gestelle gibt es in vier Formvarianten: Bold, Curve, Thin und Split. Dazu kommen zwei Typen von Sonnenbrillen: Classic und Edge. Sie fallen zu einem Preis von 150 Dollar auch etwas erschwinglicher aus. Produktdirektor Steve Lee zufolge entsprechen sie den am häufigsten verkauften Typen von Brillenmodellen.

Ein Glass-Rahmen für optische Linsen sei der im Explorer-Programm meistgenannte Ergänzungswunsch gewesen, heißt es. Geschätzte 60 Prozent aller Amerikaner benötigen eine Sehhilfe.

Schon bisher war Glass (mit einem Glas) in fünf Farben erhältlich, insgesamt ergeben sich also mehr als 40 Kombinationen. Das ursprüngliche Modell wird weiter erhältlich sein.

Produktdirektor Steve Lee und Google Glass (Bild: News.com)Produktdirektor Steve Lee und Google Glass (Bild: News.com)

Die mit den Gestellen gelieferten Linsen sind Standard-Gläser ohne Sehstärkenanpassung in hoher Qualität, wie Google anmerkt. Der Kunde muss die Brille also beim Optiker erst mit Gläsern in seiner Sehstärke ausstatten lassen. Die Technik-Einheit lässt sich für die Anpassung abnehmen. Extreme Sehstärke-Abweichungen über +4 oder unter -4 Dioptrien werden nicht unterstützt.

Zusätzlich bildet Google nun Augenärzte und Optiker zu Glass fort. Bisher waren es 200, die einen Kurs belegt haben; die Brille lässt sich vorerst nur in San Francisco, Los Angeles und New York an die Sehstärke anpassen. Bis Jahresende soll die Zahl der Augenärzte in den USA, die sich mit Glass auskennen, aber auf 6000 steigen. Übrigens erwartet Google inzwischen, Glass erst „Ende 2014“ über das Explorer-Programm allgemein verfügbar machen zu können.

Gerade vergangene Nacht war berichtet worden, auch Samsung plane eine Computerbrille. Es werde „Galaxy Glass“ auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin ausstellen, die vom 5. bis 10. September stattfindet. Die Brille soll in der Lage sein, sich mit einem Samsung-Smartphone zu verbinden, damit ein Nutzer Anrufe entgegennehmen oder Musik abspielen kann.

[mit Material von Seth Rosenblatt, News.com]

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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