Apple lässt sich „iWatch“ in Japan schützen

Apple hat in Japan einen Schutz für die Bezeichnung iWatch für ein am Handgelenk zu tragendes Mobilgerät beantragt. Das berichtet Bloomberg. Der Antrag beim japanischen Patentamt soll schon einige Wochen zurückdatieren, aber erst letzte Woche veröffentlicht worden sein.

Kommt Apples iWatch? (Bild: Sarah Tew und Christopher MacManus / CNET.com)

Den Namen iWatch – eher ironisch im Stil von iPhone und anderer ‚iProdukte‘ gebildet – verwendet die Gerüchteküche seit Monaten für ein angebliches Uhrenprojekt von Apple mit iOS als Betriebssystem. Dass der Hersteller diese Bezeichnung verwenden könnte, ließ sich im Juni erstmals mutmaßen, als bekannt wurde, dass Apple in Russland einen Schutz dieser Bezeichnung beantragt hat.

Apple soll für das Projekt etwa 100 Mitarbeiter abgestellt haben. Die Uhr wird über einen gekrümmten Bildschirm verfügen; Apple soll sich bei Zulieferern nach der Verfügbarkeit von geeigneten Displays mit 1,5 Zoll Größe erkundigt haben.

Das Interesse an tragbarer Elektronik haben in den letzten Monaten nicht nur Uhren wie iWatch, Sony SmartWatch und Pebble befeuert, sondern auch Googles Brille Glass, die inzwischen als Entwicklerversion verfügbar ist. Aber auch Google arbeitet angeblich an einer Armbanduhr, ebenso wie Microsoft und Samsung.

Tragbare Technik sei „hochgradig interessant“, hatte Apple-CEO Tim Cook Ende Mai gesagt. Eine Brille wie Google Glass halte er für „zu riskant“. Die Vorstellung, etwas am Handgelenk zu tragen, sei hingegen „natürlich“. Seine Philosophie: „Man muss die Leute davon überzeugen, dass etwas so unglaublich ist, dass sie es tragen wollen.“

Cook nutzt selbst ein Nike Fuel Band – ein Armband, das sportliche Aktivitäten seines Nutzers erfasst und die Daten an iOS-Geräte übermittelt. Schon der iPod Nano wurde vielfach wie eine Armbanduhr getragen. Die im September 2012 vorgestellte siebte Generation mit ihrem 2,5-Zoll-Display eignet sich dafür aber nicht mehr und hinterlässt also eine Nische in Apples Angebot.

[mit Material von Steven Musil, News.com]

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