Lenovo nennt Europreis und Termin für Deutschlandstart seiner Android-Tablets

Das Heimanwender-Modell IdeaPad K1 gibt es ab Anfang September für 399 Euro. Noch im gleichen Monat soll das Business-Tablet der ThinkPad-Reihe folgen. Es kostet je nach Ausstattung zwischen 459 Euro und 629 Euro.

Das Thinkpad Tablet will Administratoren in Firmen für Android gewinnen (Bild: Lenovo).
Das Thinkpad Tablet will Administratoren in Firmen für Android gewinnen (Bild: Lenovo).

Lenovo hat einen Tag nach der offiziellen Ankündigung die Starttermine und Preise seiner Tablets für Deutschland genannt. Das IdeaPad Tablet K1 wird voraussichtlich ab Anfang September zu einem Preis ab 399 Euro erhältlich sein. Das ThinkPad Tablet kommt dem Hersteller zufolge ebenfalls im Lauf des September auf den Markt und kostet je nach Konfiguration zwischen 459 Euro und 629 Euro.

Beide Modelle laufen unter Android 3.1. Für das Windows-7-Modell „IdeaPad Tablet P1“ auf Basis einen Intel-Atom-Prozessors mit 1,5 GHz gibt es nach wie vor weder Termin noch Preis. Der US-Start ist für das vierte Quartal 2011 angesetzt.

Das IdeaPad Tablet K1 wiegt unter 750 Gramm. Es nutzt eine Nvidia-CPU vom Typ Tegra 2 mit zwei Kernen. Sein 10,1-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln. Der Arbeitsspeicher fasst 1 GByte Daten, der SSD-Speicher ist je nach Konfiguration zwischen 16 und 64 GByte groß. Bluetooth, WLAN sowie ein Micro-SD-card-Slot sind serienmäßig mit an Bord, als Option gibt es ein UMTS-Modul. Als Besonderheit streicht Lenovo ein Softwarepaket mit 40 Apps von Partnern heraus, darunter Angry Birds. Außerdem unterstützt das Tablet in den USA ab Werk den Video-Streaming-Dienst Netflix.

Diesem Modell für Heimanwender stellt Lenovo mit dem „ThinkPad Tablet“ ein Pendant für Geschäftskunden zur Seite. Auch dieses Tablet läuft unter Android 3.1 „Honeycomb“; Speicher- und Netzwerkausstattung sowie Bildschirmgröße und -auflösung sind identisch. Allerdings gibt es hier Gorillaglas als Bildschirmabdeckung, um das Display besser zu schützen.

Der größte Unterschied zeigt sich bei der Software-Kunfiguration: Statt einem Spiel wie Angry Birds gibt es hier MyScript Notes für handschriftliche Notizen mit einem optionalen Stift für etwa 30 Euro, die sich in Maschinentext umwandeln lassen, sowie das zu den Microsoft-Formaten kompatible Office-Paket Documents to Go. Administratoren hilft Lenovo aus, indem es sowohl ActiveSync als auch Cisco-Netze unterstützt. Auch SD-Card-Verschlüsselung, die Deaktivierung verlorener Geräte und Anti-Diebstahl-Software sind an Bord. Außerdem wird es im Zubehörprogramm eine Hülle mit Tastatur geben, die das Tablet zum Notebook-Ersatz macht.

Themenseiten: Android, Hardware, Lenovo, Mobil, Mobile, Tablet

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