CeBIT: Forscher entwickeln Monitoring-System für IPTV

Damit lassen sich Quality of Service und Quality of Experience überwachen. Das System benötigt dazu kein Referenzmaterial. Es könnte etwa von Netzbetreibern, Providern oder Mobilfunkanbietern eingesetzt werden.

Wissenschaftler der Forschungsgruppe Datennetze der Fachhochschule Köln haben ein Verfahren entwickelt, um die Qualität von IPTV zu überwachen. Sie stellen ihr Monitoring-System kommende Woche auf der CeBIT in Hannover der Öffentlichkeit vor.

Das unter der Leitung von Andreas Grebe entwickelte SmartVideo-Monitoring-System erkennt Engpässe und Qualitätseinbrüche – die Quality of Service (QoS) – des empfangenen Datenstroms auch ohne Referenzmaterial. Zudem schätzt es die subjektive Wahrnehmung der Zuschauer (Quality of Experience, QoE) ein. Eine Auswertung ist auch im Live-Betrieb möglich.

Einsatzgebiete sehen die Wissenschaftler insbesondere bei Anbietern von Breitbandnetzen, Internetprovidern, Mobilfunkbetreibern und IP-Streaming-Entwicklern. IPTV benötigt höhe Bitraten – insbesondere bei HD. Auch kleine Fehler bei der Übertragung wirken sich aufgrund von hoch komprimierenden Codierungsverfahren negativ auf die Bildqualität aus.

Das Forschungsprojekt SmartVideo wird in Kooperation mit Vodafone und Cetecom durchgeführt. Es ist Teil der Forschungsschwerpunkte NEGSIT (Next Generation Services in Heterogeneous Network Infrastructures) und VMA (Verteilte und mobile Applikationen) im Institut für Nachrichtentechnik der Fakultät für Informations-, Medien und Elektrotechnik. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Themenseiten: Breitband, CeBIT, Forschung, HDTV, Internet, Messe, Vodafone

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