Bing bezieht jetzt Standort und Nutzerverhalten in Relevanz-Wertung ein

Forschungen haben ergeben, dass Nutzer oft Sites mit gleichen Begriffen wiederzufinden suchen. Der gewählte Treffer erscheint in diesem Fall ganz oben. Bei der Standortverwertung hinkt Bing Google ein Jahr hinterher.

Logo von Bing

Bing nutzt jetzt Informationen über den Standort des Anwenders und von ihm angeklickte Seiten, um seine Suchergebnisse relevanter zu machen. Das hat Microsoft bekannt gegeben. Sucht der Anwender beispielsweise nach einer Gaststätte, bekommt er vor allem Treffer aus seiner Nachbarschaft.

Googles Suche nutzt Standort-Informationen bereits seit Februar 2010. In seiner Handysuche war das Feature sogar noch weit früher präsent, nämlich im Januar 2008.

Außer dem Standort gibt es eine weitere Optimierung: Bing merkt sich, welche Suchanfragen ein Anwender eingegeben und welchen der Treffer er anschließend angeklickt hat. Ein angeklicktes Ergebnis erscheint an der Spitze der Trefferliste, falls der Anwender dieselbe Anfrage erneut startet.

In einem Blogeintrag zu den Neuerungen schreiben die Bing-Programmierer Aidan Crook und Sanaz Ahari, dieses Feature basiere auf der Erfahrung, dass sich solche Anfragen regelmäßig wiederholen, wenn Anwender bestimmte Sites suchen, an deren Namen sie sich nur ungefähr erinnern. „Unsere Forschung zeigt, dass Websurfer solche Navigationsanfragen oft wiederholen – und dass sich die Absicht dahinter fast nie ändert. Dieses menschliche Verhalten erhebt die neue personalisierte Suche zum Kerngedanken – wenn Bing glaubt, dass ein Nutzer eine Site wiederfinden will, stellt es diese Site an die Spitze der Ergebnisliste.“

Microsoft zufolge sind beide Features vorerst nur für Nutzer der US-Suche verfügbar.

Themenseiten: Bing, GPS, Internet, Microsoft, Suchmaschine

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