iTunes-Update: Apple verbessert Integration von Ping

Der iTunes-Player wird enger an das Soziale Netz angebunden. Man kann jetzt direkt vom Player aus Empfehlungen abgeben und ansehen. Kritiker bemängeln weiterhin das Fehlen wichtiger Funktionen.

Ping, Apples "Social Network für Musik", ist Teil von iTunes 10 (Bild: Apple).
Ping, Apples „Social Network für Musik“, ist Teil von iTunes 10 (Bild: Apple).

Apple hat ein Update für seine iTunes-Software veröffentlicht, dass die Integration des Sozialen Netzes Ping optimieren soll. Anwender können jetzt direkt aus dem iTunes-Player heraus Musikempfehlungen an ihre Freunde geben. Außerdem lassen sich beim Musikhören Empfehlungen des Ping-Freundeskreises betrachten.

Vor dem Update mussten Anwender den Player verlassen und zu Ping wechseln, um Zugriff auf Empfehlungen zu haben. Dass Apple eine so naheliegende Funktion per Update rund vier Wochen nach dem Start des Musiknetzwerks nachliefert, zeigt die Startschwierigkeiten von Ping.

Kritiker bemängeln weiterhin die Einbindung von Ping in iTunes. So könne Ping keine Empfehlungen aufgrund der vom Anwender abgespielten Songs geben. Bei der Genius-Funktion von iTunes und bei Konkurrenten wie Last.fm sei dies schon seit längerem möglich.

Ping ist Teil von iTunes 10 und soll anderen Sozialen Netzen wie Facebook und Twitter Konkurrenz machen. Facebook hatte kurz vor dem Ping-Start eine Integration des neuen Dienstes in sein Angebot blockiert.

Später wurde kritisiert, dass Ping zu oft für Spam missbraucht werde. Apple hatte mit einem Update reagiert, das auch die Benutzeroberfläche verbesserte.

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Themenseiten: Apple, Internet, Networking, Soziale Netze, iTunes

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