Chrome blockiert künftig veraltete Browser-Plug-ins

Die Suche nach Updates von Add-ons will Google gleichzeitig automatisieren. Zudem soll der Browser selten verwendete Erweiterungen identifizieren. Diese stuft Google als mögliches Sicherheitsrisiko ein.

Google arbeitet an einer Chrome-Funktion, die veraltete Plug-ins blockiert. Sie sucht auch automatisch nach Aktualisierungen. Das kündigte das Unternehmen am Montag im Chromium-Blog an, ohne einen Zeitplan für die Einführung zu nennen.

Chrome wird künftig auch auf Add-ons hinweisen, die nur selten verwendet werden. „Einige Plug-ins sind zwar weit verbreitet, werden aber normalerweise nicht benötigt“, schreiben Chris Evans, Julien Tinnes und Michal Zalewski vom Google Security Team. Ruft eine Site sie dennoch auf, sei dies verdächtig, und Chrome werde den Nutzer in solchen Fällen warnen.

Wer den Google-Browser verwendet, kann einzelne Plug-ins schon jetzt deaktivieren. Die Verwaltung lässt sich über die Eingabe von „about:plugins“ in die Adressleiste aufrufen. Nutzer können hier die Ausführung von Erweiterungen auch auf eine Liste vertrauenswürdiger Domains beschränken.

Chrome verfügt über eine eingebaute Unterstützung für Adobe Flash, die den Flash Player automatisch aktualisiert. Google arbeitet an einem integrierten PDF-Viewer, der Browser-Plug-ins von Adobe oder anderen Anbietern ersetzen soll. Das Feature ist aber bisher nur in einer Entwicklerversion erhältlich.

Firefox war bisher der einzige Browser, der Nutzer vor anfälligen Add-ons warnte. Der Mozilla-Browser kann aber – im Gegensatz zu Chrome – Plug-ins bisher nicht automatisch aktualisieren. Dieses Manko soll mit Version 4 behoben werden. Darüber hinaus bietet Mozilla eine webbasierte Plug-in-Prüfung an, die auch für andere Browser zur Verfügung steht.

Themenseiten: Browser, Chrome, Firefox, Google, Software

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