IBM eröffnet Forschungslabor für mobile Software

Die Einrichtung im US-Bundesstaat Massachusetts beschäftigt 3400 Mitarbeiter. Es ist IBMs größtes Softwarelabor in Nordamerika. Die Forschungsgebiete umfassen intelligente Mobilfunknetze und mobile Bezahlsysteme für den Finanzsektor.

IBM hat im US-Bundesstaat Massachusetts ein Forschungslabor für mobile Anwendungen für Unternehmen eröffnet. Mit 3400 Mitarbeitern ist es IBMs größte Forschungseinrichtung für Software in Nordamerika. Das Labor soll sich unter anderem auf 4G-Mobilfunknetze, IP-Telefonie, Spiele und Multimedia konzentrieren.

Eines der Forschungsprojekte beschäftigt sich mit sogenannten „Self-optimizing Networks“, die selbstständig Probleme lösen und sich konfigurieren können. Ziel sei es, intelligente Mobilfunknetze zu entwickeln, so IBM. Mail Triage soll dabei helfen, die Wichtigkeit von E-Mails zu bewerten, in Abhängigkeit davon, ob ein Nutzer von einem Desktop oder einem mobilen Gerät aus auf Nachrichten zugreift. Dabei sollen E-Mails für mobile Nutzer den Vorzug erhalten. Ein weiteres Forschungsgebiet sind mobile Bezahlsysteme für den Finanzsektor.

Darüber hinaus hat IBM mehrere mobile Applikationen angekündigt. Die Software IBM Intelligent Site Operations soll die Verwaltung von Mobilfunkmasten per Ferndiagnose erleichtern. Mobilfunkprovider können damit ihre Sendeanlagen überwachen, deren Verfügbarkeit sicherstellen und den Energieverbrauch reduzieren.

Außerdem soll es eine Version der Groupware Lotus Notes für Android geben. Bisher sind mobile Versionen für Research In Motions Blackberry, Apples iPhone und iPad und verschiedene Nokia-Handys erhältlich.

IBM hat auch mobile Widgets für unterschiedliche Geschäftsprozesse angekündigt. Die WebSphere CEA Mobile Widgets sollen Tools für die Zusammenarbeit mit Kundenservice verbinden. Laut IBM stellen die Widgets eine Brücke zwischen Sprach- und Web-Kommunikation her, um beispielsweise die Abwicklung von Versicherungsansprüchen oder Verkäufe im Einzelhandel zu beschleunigen.

Themenseiten: E-Mail, Forschung, Handy, IBM, Mobil, Mobile

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