Zero-Day-Lücke in Firefox 3.5 entdeckt

Sie steckt im Javascript-Compiler von Tracemonkey. Secunia bewertet sie als "höchst kritisch". Abhilfe schafft das Ausschalten von Skripten etwa mit dem Plug-in "Noscript".

Mozilla warnt vor einer kritischen Javascript-Schwachstelle im Browser Firefox 3.5. Es handelt sich um eine sogenannte Zero-Day-Lücke, was bedeutet, dass mit Bekanntwerden des Problems bereits ein Exploit vorliegt. Die Sicherheitsberater von Secunia stufen sie als „höchst kritisch“ ein.

Das Loch befindet sich im Just-in-time-Javascript-Compiler (JIT) von Firefox 3.5. Es ermöglicht einen „Drive-by“-Angriff, bei dem sich Anwender Schadsoftware einfangen, ohne eine Aktion zu bestätigen. Secunia hat dafür einen Proof-of-Concept erstellt.

Der JIT-Compiler ist Teil von Tracemonkey, das Firefox im Rahmen der Aktualisierung auf Version 3.5 Ende Juni hinzugefügt worden war. Tracemonkey soll die Geschwindigkeit des Browsers optimieren.

Das US Computer Emergency Response Team (US-CERT) empfiehlt, Javascript in Firefox 3.5 komplett zu deaktivieren. Dazu rät auch das Sans Institute und propagiert zu diesem Zweck NoScript, ein Firefox-Plug-in, das die Ausführung von Skripten auf als vertrauenswürdig eingestufte Websites beschränkt.

Themenseiten: Browser, Firefox, Mozilla, Secunia

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