StudiVZ führt Twitter-Imitat „Buschfunk“ ein

Mitglieder des Studenten-Netzwerks können ihren Freunden 140 Zeichen lange Nachrichten zukommen lassen. StudiVZ wurde bereits wegen des Diebstahls geistigen Eigentum von Facebook verklagt.

StudiVZ hat auf seiner Startseite eine Funktion integriert, für die Twitter offensichtlich Pate gestanden hat. Mit dem neuen Feature „Buschfunk“ kann man seinen Kontakten im Twitter-Stil Wissenswertes mitteilen. Wie beim US-Vorbild darf die Textlänge maximal 140 Zeichen betragen.

Möglicherweise bringt die schwindende Beliebtheit StudiVZ in Zugzwang. Laut der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) erreichte das Studenten-Netzwerk in der aktuellen AGOF-Erhebung 5,29 Millionen eindeutige Nutzer (Unique User) – im Vergleich zum Vorquartal ein Minus von 2,2 Prozent oder 120.000 Unique User.

Möglicherweise mangelt es dem Sozialen Netzwerk an eigenen Ideen: Facebook hat vergangenen August Klage gegen StudiVZ wegen des Diebstahls geistigen Eigentums eingereicht. Das Social Network wirft seinem deutschen Konkurrenten vor, Aussehen, Funktionen und Dienste der Facebook-Website kopiert zu haben. StudiVZ soll für seine Website nur das blaue Farbschema von Facebook durch ein rotes ersetzt haben. Ende April 2009 klagte Facebook auch in Deutschland. Vor dem Landgericht Köln kam es zu einer ersten mündlichen Verhandlung (Aktenzeichen: 33 O 374/08).

Themenseiten: Facebook, Networking, Soziale Netze, StudiVZ, Telekommunikation

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1 Kommentar zu StudiVZ führt Twitter-Imitat „Buschfunk“ ein

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  • Am 8. Mai 2009 um 18:24 von Dave M.

    leider falsch
    Hallo,

    also ich muss als alter StudiVZ Nutzer sagen, dass dieser Buschfunk nicht wirklich neu ist und sicher auch nicht von Twitter abgeschaut ist. Denn es gab schon lange die Funktion "Ich bin gerade…" direkt auf dem Profil. Jetzt wollte man diese Funktion etwas mehr ankurbeln, sicher auch um die Leute auf der Seite zu halten. Denn was man dort schreibt bleibt nicht lange erhalten. Jetzt hat man es auf die Startseite gepackt um es eben ein wenig mehr zu popularisieren.
    Das sowas ein Beitrag hier bei ZDnet wert ist? Also ich weiss ja nicht!

    Grüße

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