NEC stellt Verkauf von Desktops und Notebooks in Europa ein

Die Maßnahme betrifft nur das Privatkundengeschäft. Hintergrund ist der starke Wettbewerb am PC-Markt. Der Vertrieb von Supercomputern und Höchsleistungsrechnern für Firmen und staatliche Einrichtungen wird fortgesetzt.

NEC will sich bis Juli aus dem Geschäft mit Desktop-PCs und Notebooks für den privaten Gebrauch zurückziehen. Das hat der japanische Elektronikkonzern gestern mitgeteilt.

Der Standort Düsseldorf soll von der Maßnahme nicht betroffen sein, da die Consumer-Sparte bisher aus Frankreich bedient wurde. NEC Deutschland führe von Düsseldorf aus auch weiterhin den Vertrieb von Supercomputern und Höchstleistungsrechnern für Unternehmen und staatliche Institutionen fort, so der Konzern.

Zudem wird das Privatkundengeschäft NEC zufolge nur in den Regionen Europa, Afrika und dem nahen Osten (EMEA) sowie in den USA eingestellt. Im asiatisch-pazifischen Raum wird das Unternehmen weiterhin Desktops und Notebooks für den Privatgebrauch anbieten.

Hintergrund der Entscheidung sei eine rückläufige Nachfrage im PC-Markt aufgrund des intensiven Wettbewerbs in der EMEA-Region, heißt es. Seine Retail-PC-Marke Packard Bell hatte NEC schon 2006 ausgegliedert. Anfang Februar 2008 ging das Unternehmen an Acer.

Für das laufende Fiskaljahr 2009, das heute endet, hatten die Japaner kürzlich einen Verlust von 2,96 Milliarden Dollar angekündigt. Weltweit will der Konzern rund 20.000 Mitarbeiter entlassen.

Themenseiten: Business, Desktop, IT-Jobs, NEC, Notebook

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1 Kommentar zu NEC stellt Verkauf von Desktops und Notebooks in Europa ein

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  • Am 31. März 2009 um 11:10 von Free Willy

    Verkauf von Packard Bell an Acer
    NEC hat Packard Bell nicht an Acer verkauft. Packard Bell war nach der Ausgliederung von NEC ein selbständiges Unternehmen.
    Erst 2008 hat Acer Packard Bell aquiriert.

    Danke für den Hinweis, der Artikel wurde korrigiert. Die Redaktion

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