Provider zeigen wenig Interesse an Dell-Smartphone

Vorserienmuster sollen sich zu wenig von der Konkurrenz unterscheiden. Die Mobilfunkanbieter wollen den Verkauf nur mit geringen Subventionen fördern. Dadurch sinkt der mögliche Profit für Dell.

Wie AppleInsider berichtet, haben diverse Mobilfunkanbieter Dells erste Smartphone-Prototypen abgelehnt. Laut Shaw Wu, Analyst bei der Investmentbank Kaufman Bros, unterscheiden sich die Vorserienmuster nach Ansicht der Provider zu wenig von den derzeit angebotenen Geräten der Konkurrenz.

Wu zufolge könnte das Dell-Projekt schon wegen der geringen Subventionen scheitern, mit denen die Mobilfunkbetreiber Dell-Smartphones verkaufen würden. Dies reduziere die Profitabilität der Handys. „Das letzte, was Dell jetzt brauchen kann, ist ein weiterer unrentabler Geschäftsbereich. Das Unternehmen versucht derzeit, seine operative Gewinnmarge von fünf bis sechs Prozent aufrechtzuerhalten“, sagte Wu. Hewlett-Packard erziele eine Marge von 11 Prozent, Apple und IBM 15 Prozent.

Wu erklärte, Dell müsse nun „an den Zeichentisch zurückkehren und ein Mobiltelefon mit einer deutlicheren Abgrenzung zur Konkurrenz entwerfen“. Im Januar waren Gerüchte über Dell-Smartphones mit Windows Mobile und Android als Betriebssystem aufgetaucht. Dell-CEO Michael Dell hatte bereits im Juli des vergangenen Jahres Arbeiten an einem Mobiltelefon angedeutet.

Themenseiten: Android, Dell, Handy, Hardware, Mobile, Windows Mobile

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