Google darf seine AOL-Aktien verkaufen

Time Warner bekommt aber ein Vorkaufsrecht

Die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat Google den Verkauf der Anteile genehmigt, die das Unternehmen an AOL hält. „Ab dem 1. Juli 2008 erhält Google das Recht, seinen Anteil von fünf Prozent an der Börse zu handeln“, schrieb die SEC an Time Warner, das die restlichen 95 Prozent von AOL besitzt.

„Wenn Google sein Verkaufsrecht ausübt, erhält Time Warner ein Vorkaufsrecht“, verfügte die SEC. Demnach müsste der Medienkonzern Google in bar oder mit eigenen Aktien zu einem Preis ausbezahlen, der dem wahrscheinlichen Börsenwert der Anteile an AOL entspricht. Ob Google seine AOL-Aktien überhaupt abstoßen will, ist bisher nicht bekannt.

Google war 2005 bei AOL eingestiegen, um seine Verbindungen im Bereich Internetsuche und Werbung mit dem Online-Dienst zu festigen. Für den fünfprozentigen Anteil hatte der Suchanbieter damals gut eine Milliarde Dollar bezahlt.

Themenseiten: AOL, Business, Google, Time Warner

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Google darf seine AOL-Aktien verkaufen

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *