AMD kündigt Prozessor-Serie Ryzen Pro 3000 an

Das Spitzenmodell erreicht bis zu 4,3 GHz und arbeitet mit 70 MByte Cache. Dabei wird ein TDP-Wert von 65 Watt nicht überschritten. Neu sind auch Ryzen-Pro-Prozessoren der dritten Generation mit integrierter Radeon-Vega-Grafik.

AMD hat neue Prozessoren für Enterprise-Desktop-PCs angekündigt. Sie gehören zur dritten Ryzen-Generation und basieren damit auf der Zen-2-Architektur. Gefertigt werden sie in einem 7-Nanometer-Verfahren. Zur Auswahl stehen neben drei CPUs der Serie Ryzen Pro 3000 auch vier Ryzen-Pro-Modelle mit integrierter Radeon-Vega-Grafik sowie ein Athlon-Pro-Prozessor, ebenfalls mit Radeon-Vega-Grafik.

AMD (Bild: AMD)Die CPUs ohne integrierte Grafik kommen unter den Bezeichnungen Ryzen 9 Pro 3900, Ryzen 7 Pro 3700 und Ryzen 5 Pro 3600 in den Handel. Das Topmodell verfügt über 12 Kerne, die 24 Befehle gleichzeitig ausführen können. Den Basistakt gibt AMD mit 3,1 GHz an. Vorübergehend sind bis zu 4,3 GHz möglich. Zudem stehen zusammen 70 MByte Level-2- und Level-3-Cache zur Verfügung. Die anderen beiden Modelle bieten 8 beziehungsweise 6 Kerne mit Multithreading und 36 respektive 35 MByte Cache. Die Verlustleitung der gesamten Serie ist auf 65 Watt TDP beschränkt.

Mit integrierter Grafik führt AMD die Modelle Ryzen 5 Pro 3400 G sowie Ryzen 3 Pro 3200 G ein. Ihre jeweils vier Kerne takten 3,7 beziehungsweise 3,6 GHz, wobei nur der Ryzen 5 Pro Multithreading unterstützt. Ihr Cache ist jeweils 6 Mbyte groß. Die integrierte Grafik verfügt über 11 beziehungsweise 8 Compute Units. Auch hier wird ein TDP-Wert von 65 Watt nicht überschritten.

Für besonders sparsame Systeme sind die GE-Varianten von Ryzen 5 Pro 3400 und Ryzen 3 Pro 3200 gedacht. Sie senken die Prozessorgeschwindigkeit auf 3,3 GHz und den TDP-Wert auf 35 Watt.

Der Athlon Pro 300 GE schließlich – ebenfalls mit 35 Watt TDP spezifiziert – kombiniert zwei Multithreading fähige Kerne mit einer Grafikeinheit mit drei Computer Units. Der Cache schrumpft auf 5 MByte und die Basisfrequenz auf 3,4 GHz. Außerdem beherrscht der Prozessor keinen Boost-Modus.

Für den Ryzen 9 Pro 3900 und Ryzen 7 Pro 3700 verspricht AMD die doppelte Leistung der Konkurrenz, bei gleichem Energiebedarf. Bei der Datenverarbeitung, beispielsweise für Simulationen im Bereich Naturwissenschaften und Energie, sollen die Ryzen-Pro-CPUs sogar bis zu 127 Prozent schneller sein. Als Vergleich diente Intels Core-i7 9700.

Unter anderem haben Lenovo und HP Desktopsysteme mit den neuen Prozessoren angekündigt. HP wird die Chips in den Modellreichen EliteDesk 705 G5 Small Form Factor und Desktop Mini verbauen. Lenovo wiederum wird unter anderem den Small Form Factor M75s-1 mit den Ryzen-Pro-Chips ausstatten.

„AMD Ryzen-Pro- und Athlon-Pro-Prozessoren wurden speziell für die effiziente Datenverarbeitung, das Design und die Zusammenstellung und Erstellung von Daten entwickelt, und beschleunigen die Produktivität im Unternehmen während sie gleichzeitig Schutzmaßnahmen mit integrierten Sicherheitsfunktionen bieten, wie zum Beispiel eine vollständige Systemspeicher-Verschlüsselung und einen dedizierten Sicherheitsprozessor auf dem Die“, sagte Saied Moshkelani, Senior Vice President und General Manager der AMD Client Compute Division.

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