Das umstrittene Programm der Firma Elaman/Gamma dient der Quellen-Telekommunikationsüberwachung. Die vom Bund erworbene Nutzungslizenz gilt laut Zeit für zehn Computer über einen Zeitraum von einem Jahr. Noch wird die Software aber nicht eingesetzt. » weiter
Es handelt sich um FinFisher von Gamma International. Mozilla sieht den Gebrauch seines Namens und seiner Versionsnummern als rufschädigend an. Das Bundeskriminalamt hatte FinFisher als Bundestrojaner-Ersatz in Erwägung gezogen. » weiter
Computerlinks FZCO hat die Strafe in Höhe von 2,8 Millionen Dollar akzeptiert. Blue Coat selbst soll nichts von dem Embargoverstoß gewusst haben. Es beendete die Zusammenarbeit mit dem Distributor nach den ersten Ermittlungsergebnissen 2011. » weiter
Bisher hat die US-Bundespolizei nur Zugriff auf Archive von E-Mail-Konten. Dies reicht ihrer Meinung für eine zuverlässige Kontrolle nicht aus. Denn gerade E-Mails und Chats würden für kriminelle Absprachen genutzt. » weiter
Mit Trovicor findet sich auch ein deutsches Unternehmen darunter. Die bekanntesten Namen sind Gamma Systems und Blue Coat. Die Staatenliste umfasst mit Bahrain, China, Iran, Syrien und Vietnam nur noch fünf Nationen. » weiter
Microsoft soll ähnlich wie Google einen "regelmäßig aktualisierten" Bericht zu angeforderten, gesammelten und weitergegebenen Daten liefern. Nur so lassen sich Aktivisten, Journalisten und andere Nutzer effektiv schützen, die auf eine sichere Kommunikation via Skype vertrauen. » weiter
Geheime Dokumente dazu liegen Netzpolitik.org vor. Das Bundeskriminalamt bestreitet dies: Es will die berüchtigte Spionagelösung FinFinisher zwar getestet, aber verworfen haben. » weiter
Laut Citizen Lab schnüffeln Länder wie Bahrain, China und Irak mit Hilfe von Blue-Coat-Lösungen die eigenen Bürger aus. Es fordert strengere Exportkontrollen von "Dual Use"-Produkten, die sich nicht nur für die legitime Sicherung einsetzen lassen. » weiter
Der Standardisierungsarm der ITU will Deep Packet Inspection für Netzwerke vorschreiben. Repressive Staaten könnten es für wirksame Internet-Zensur einsetzen. Bei der ITU-Konferenz WCIT in Dubai kommen weitere umstrittene Vorschläge auf den Tisch. » weiter
Namentlich erwähnt werden Comcast, Cricket und T-Mobile. Die Bundespolizeibehörde fordert nun erweiterte Befugnisse vom Gesetzgeber. Zugang zu dem internen Heimatschutz-Dokument hatte die EFF letzte Woche vor Gericht erstritten. » weiter
Laut Apple hat das FBI weder Informationen angefordert noch erhalten. Auch die US-Bundespolizei wies die Behauptung von AntiSec zurück, 12 Millionen iOS-Gerätekennungen und Nutzerdaten stammten von einem FBI-Laptop. Apples UDIDs fanden offenbar Eingang in zahlreiche Datenbanken. » weiter
Der Datensatz enthält auch volle Namen und Adressen sowie Handynummern. Einen Auszug mit einer Million Einträge haben die Hacker - teilweise anonymisiert - zur Überprüfung veröffentlicht. Sie vermuten einen Einsatz zu Überwachungszwecken. » weiter