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HTC Desire: So entfernt man aggressives Provider-Branding

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Wie sollen Netzbetreiber beim "Branding" ihrer Smartphones vorgehen?

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Handy, Hacker, Security, Android, HTC, Vodafone

Letzte Woche hat Vodafone seine Kunden mit einem Firmware-Update voller Bugs verärgert. ZDNet zeigt Schritt für Schritt, wie man das Branding entfernt und dadurch die freie Wahl beim Firmware-Image hat.

Wer ein Handy von einem Mobilfunkprovider kauft, bekommt zwar die erwartete Hardware, häufig verwendet der Provider jedoch eine eigene Firmware. Das sogenannte "Branding" bietet allerdings meistens keine Verbesserung - im Gegenteil: Oft sind die zusätzlichen Dienste recht aufdringlich und weisen bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf ihre Existenz hin.

Zudem lässt die Qualität der Software häufig zu wünschen übrig. Zahlreiche Bugs sind keine Seltenheit und es wird nicht genügend Wert auf das Power-Management gelegt, was bei Smartphones sehr wichtig ist.

Genau das ist letzte Woche bei Vodafone aufgetreten: Ein Update für das HTC Desire bescherte seinen Besitzern eine böse Überraschung. Die neue Firmware beinhaltet Zugang zu den Vodafone-360-Services (VF360). Das ist ein Dienst, der nur Kunden mit Vodafone-SIM-Karte zur Verfügung steht.

Die neue Software sorgt jedoch unter anderem dafür, dass jede SMS zweimal in der Inbox landet. Zudem verbraucht das Handy deutlich mehr Strom. Vodafone hat nach heftigen Protesten die Verteilung der Software abgebrochen. Wer die Firmware bereits eingespielt hat, bekommt allerdings von Vodafone kein Downgrade angeboten.

Die Software wurde auch auf HTC-Desire-Handys verteilt, die ohne Vodafone-SIM-Karte im Netz surfen. Dazu zählen Kunden, die ihr Handy bei Vodafone ohne Vertrag erworben haben und einen anderen Provider nutzen. Diese Kunden haben keinen Zugang zu VF360, müssen aber trotzdem mit den Bugs und dem höheren Stromverbrauch leben.

ZDNet bietet im folgenden eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man die ungeliebte Software wieder los wird. Sie kann auch für Desire-Modelle anderer Mobilfunkprovider genutzt werden. Allerdings begnügen sich O2 und T-Mobile mit einem dezenten Branding, so dass prinzipiell kein Grund zum Austausch der Firmware besteht. Wer jedoch bereits Android 2.2 (FroYo) nutzen und nicht die auf die Provider warten möchte, kann mit der Anleitung sein Handy in ein "ungebrandetes" Desire verwandeln. Wer danach vorgeht, verliert allerdings seine Garantieansprüche.

HIGHLIGHT

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Dieses ZDNet-Special bietet alle wichtigen Informationen rund um das Google-Betriebssystem für mobile Geräte. Neben Nachrichten, Blogs und Praxistipps finden sich dort auch aktuelle Tests von Android-Smartphones.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von Niemeier
am 10. August 2010, 20:11 Uhr
Sicher?
Und woher weiß ich, dass diese ganzen programme aus den überaus dunkeln Kanälen keine Rootkits o.ä. beinhalten? Ist es wirklich sinnvoll danach noch sehr private Daten (z.B. Kontoverbindungen) auf dem Smartphone zu speichern?????
 
von Blubbb
am 10. August 2010, 23:44 Uhr
Ja!
Die Open Source Gemeinschft überwacht sich selbst.
Das klappt im Linux Bereich schon seit Jahren einwandfrei.
 
von Zupilo
am 11. August 2010, 12:48 Uhr
Source?
Welche Quelle liegt den Informationen der technischen Fehler zugrunde? Ich habe das Desire auch mit dem entsprechenden Update und ich habe weder doppelte SMS noch erhöhten Akkuverbrauch. Soviel Populismus war ich von zdnet nicht gewohnt.