Huawei stellt 5,9-Zoll-Highend-Smartphone Mate 9 offiziell vor

Das 5,9-Zoll-Smartphone Huawei Mate 9 kommt mit neuem Kirin 960-Prozessor, 4 GByte RAM, 64 GByte Speicher, einem 4000-mAh-Akku und einer mit Leica entwickelten Dual-Kamera. Es ist ab Mitte November für 699 Euro erhältlich. Ende Dezember folgt die Porsche-Edition mit 6 GByte RAM und 256 GByte Speicher für 1395 Euro.

Die Huawei Consumer Business Group hat heute das 5,9-Zoll-Highend-Phablet Huawei Mate 9 offiziell vorgestellt. Das neueste Mitglied der Mate-Familie ist laut Hersteller speziell für Business-Anwender konzipiert. Es kommt mit 4 GByte RAM und 64 GByte ROM ist sowohl als Dual- sowie als Single-SIM-Variante in den Farben Space Grey und Moonlight Silver zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 699 Euro ab Mitte November im deutschen Fachhandel verfügbar. Das zudem vorgestellte Porsche Design Huawei Mate 9 ist ab Ende Dezember in den Porsche Design-Stores erhältlich. Mit ihm stellt der Hersteller ein geschwungenes 5,5-Zoll-AMOLED-Display (13,97 Zentimeter) bereit, das gut in der Hand liegen soll. Es verfügt über 6 GByte RAM, 256 GByte Speicher und kommt mit USB Typ-C (USB 3.0). Die Edition wird exklusiv in der Farbe Graphite Black verfügbar sein und soll 1395 Euro kosten.

Huawei Mate 9 (Bild: CNET.com)Huawei Mate 9 (Bild: CNET.com)

Huaweis Mate 9 im Metall-Unibody-Rahmen ist mit einem 5,9-Zoll-AMOLED-Display mit einer Full HD- Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel und einer Pixeldichte von 373 ppi ausgestattet. Der Hersteller integriert die zweite Generation seiner Dual-Kamera, die in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt wurde. Huawei und Leica haben die Kamera hier weiter verfeinert und die optische Performance der Kameramodule verbessert. Die Module umfassen einen 12-Megapixel-RGB-Sensor mit Blende F/2.2, einen 20-Megapixel-Monochrom-Sensor mit F/2.2 sowie Image Fusion-Algorithmen.

Der RGB-Sensor soll Farben lebensecht einfangen, der Monochrom-Sensor filigrane Details beisteuern. Desweiteren ist ein optischer Bildstabilisator an Bord. Für hochwertige Nachtaufnahmen soll außerdem die neu entwickelte Pixel Binning-Technologien. Der Kirin960-Prozessor mit dem integriertem ISP (Image Signaling Processor) wurde laut Huawei speziell entwickelt, um die zweite Generation der Leica Dual-Kamera mit Hybrid Zoom des Huawei Mate 9 zu unterstützen. Der Hybrid-Autofokus beinhaltet einen Laser- und einen Phasendetektionsfokus sowie einen Tiefen- und Kontrastfokus. Mit dem Mate 9 lassen sich erstmals auch 4K-Videos drehen.

Dual-Kamera des Huawei Mate 9 (Bild: CNET.com)Dual-Kamera des Huawei Mate 9 (Bild: CNET.com)

Angetrieben wird das Mate 9 von besagtem Kirin960-Prozessor mit vier ARM Cortex-A73-Kernen mit 2,4 GHz und vier A53-Kernen mit 1,8 GHz sowie einer Mali G71 Octa-Core-GPU, denen 4 GByte RAM zur Seite stehen. Die CPU verspricht nicht nur eine hohe Performance sondern soll gleichzeitig den Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent reduzieren. Die GPU-Leistung konnte im Vergleich zum Vorgängermodell um 180 Prozent gesteigert, der Energieverbrauch laut Hersteller um 40 Prozent verbessert werden. Der Kirin960 setzt zudem den Vulkan-Grafikstandard für Android 7.0 ein. Die Grafikleistung konnte laut Huawei so um bis zu 400 Prozent gesteigert werden. Für die Speicherung von Daten stehen 64 GByte interner Speicher zur Verfügung, der sich mithilfe von microSD-Karten erweitern lässt.

Als Betriebssystem kommt Android 7.0 zum Einsatz, dem Huawei die Benutzeroberfläche EMUI 5.0 übergestülpt hat. Mithilfe von EMUI 5.0 soll das Mate 9 die Verhaltensmuster seines Nutzers verstehen und mit der Zeit immer intelligenter und effizienter werden. Beispielsweise werden Anwendungen mit hoher Priorität oder häufiger Nutzung bei den Systemressourcen bevorzugt. Zudem verlangsamt EMUI 5.0 die Leistungsminderung, die alle Smartphones nach längerem Gebrauch erfahren, und sorgt für eine langfristig gleichbleibende Leistung. Unter EMUI 5.0 können über 50 Prozent der Features jetzt mit nur zwei Klicks gestartet werden, mehr als 90 Prozent mit drei Klicks.

Huawei Mate 9 Porsche Edition (Bild: Huawei)Huawei Mate 9 Porsche Edition (Bild: Huawei)

Die Datenübertragung kann über LTE, HSPA+, ac-WLAN, Bluetooth 4.2 NFC und GPS erfolgen. Für die Soundausgabe sind zwei Lautsprecher wie auch ein Kopfhöreranschluss integriert. Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite kann auch als Auslöser für die Kamera genutzt werden.

Für die Stromversorgung ist ein 4000-mAh-Akku mit Supercharge-Technologie an Bord. Die Supercharge-Technologie unterstützt ein schnelles Laden des Akkus (bis zu fünf Ampere) und benötigt für eine vollständige Ladung laut Hersteller nur halb so lange wie das Vorgänger-Smartphone-Modell Mate 8. Innerhalb von nur 30 Minuten wird der Akku demnach so aufgeladen, dass er für einen kompletten Tag hält. 10 Minuten Laden sollen laut Huawei ausreichen, um zwei vollständige Filme zu schauen. Dank der Technologien zum Energiesparen verlängert sich die Akkulaufzeit laut Hersteller auf über zwei Tage ununterbrochener Nutzung. Die Laufzeit für Anrufe soll so um 40 Prozent verbessert werden, die für Spiele um 20 Prozent.

Der Akku verfügt zudem über umfangreiche Sicherheitseinstellungen, darunter die „Super Safe 5 Gate Protection“-Technologie, über die in Echtzeit alle relevanten Daten wie zum Beispiel die Spannung und Temperatur überprüft werden können, um die Sicherheit für den Kunden zu gewährleisten und die Lebensdauer des Akkus zu verlängern.

Das 190 Gramm schwere und 7,9 Millimeter dicke Phablet misst 15,69 mal 7,89 Zentimeter. Die Ende Dezember erhältliche Porsche Edition Mate 9PE fällt mit 169 Gramm etwas leichter und mit 7,5 Millimetern Bauhöhe auch etwas dünner aus.

„Als wir mit der Entwicklung des Huawei Mate 9 begannen, stellten wir uns eine einfache Frage: Wie können wir jedes einzelne Element der Smartphone-Erfahrung verbessern?“, so Richard Yu, CEO Huawei Consumer Business Group. „Für den heutigen Business User ist ein schnelles und funktionales Angebot nur der Anfang – ein tolles Design und intuitive Features sind ein Muss. Aus diesem Grund haben wir zwei neue Smartphones an der Spitze der Hardware- und Software-Innovation entwickelt. Das Ergebnis ist ein Gerät, das atemberaubend neu ist – sowohl innen als auch außen.“

Huawei hat neben dem Mate 9 im Rahmen seiner Veranstaltung auch die Huawei Fit, eine leichte Fitness-Uhr, die unter anderem Schlaf und Herzfrequenz überprüft, vorgestellt.

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin ZDNet
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7 Kommentare zu Huawei stellt 5,9-Zoll-Highend-Smartphone Mate 9 offiziell vor

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  • Am 4. November 2016 um 5:09 von Ernst

    Hoffentlich kann das Smartphone auch Gespräche abwickeln und zwar in guter Qualität. Schon spannend zu lesen, dass diese doch noch wichtige Funktion im Business Umfeld überhaupt nicht gewichtet oder angesprochen wird. Wie wäre es, wenn Sie mal auf Sprach- und Verbindungsqualität mehr Gewicht legen würden? Hat das Teil überhaupt ein Mikrophone?

    • Am 4. November 2016 um 9:10 von kreaktiv

      Nein, ein Mikrofon braucht das Teil nicht mehr. Huawei ist extrem fortschrittlich und überträgt inzwischen die Gedanken. Das hat den riesen Vorteil das niemand mehr mithören kann.

  • Am 4. November 2016 um 8:45 von Alex

    Schon peinlich, dass sich eine Qualitätsmarke wie Porsche auf eine chinesische Marke einlässt, das im untersten qualitätsanspruch in Sachen Handys und Kundenzufriedenheit, zusammenarbeitet. Selbst wenn die Edition 1300€ kostet… Ich selber hatte ein Huawei und kenne auch viele die eins hatten und nie wieder eins wollen….. alles berrechtigte Gründe. Peinlich und bestimmt auf dauer auch Markenschädigend.

    • Am 4. November 2016 um 9:08 von kreaktiv

      So wie ich dich kenne haben die jetzt alle ein iPhone. Stimmt`s?

    • Am 4. November 2016 um 9:54 von Kalle Blom

      Meine Frau hatte das P1 gehabt, 3 Monate nach Verkaufsstart. Sie hat in den zwei Jahren Nutzung nur 2 Updates für das Handy in den ersten 4 Monaten bekommen.
      Mein Arbeitskollege hatte das P6.
      Zuhause habe ich einen LTE Router von Huwaei von Vodafone bekommen.
      Weder meine Frau, noch mein Arbeitskollege noch ich würden wieder ein Gerät dieser Firma kaufen. Denen sind die Kunden völlig egal, die Qualität ist schei… und das Porsche, die eine solch hohe Qualitätsstufe haben, sich darauf einlassen ist ein Fehler..

      • Am 4. November 2016 um 10:37 von Judas Ischias

        Da kann man mal sehen, wie gut das P1 ist, wenn Huawei da „nur “ 2 Updates in 2 Jahren bringen musste.;)
        Also ich hatte in den letzten Jahren zwei Geräte, G525 und Y6, von Huawei. Ich kann mich aber über die Qualität nicht beklagen.
        Die „Seuche“ kann man auch mit Geräten von dem angeblichen Premiumhersteller haben, der bei Mängeln lieber mal alles auf die Dummheit der Kunden schiebt, anstatt ohne dusselige Sprüche die Probleme zu beseitigen!
        Und mit Updates ist nicht nur Huawei „sparsam“. Aber das kann man auch vor dem Kauf in Erfahrung bringen, dann braucht man sich auch nicht darüber zu ärgern, wenn es nicht die erhofften Updates gibt. Ganz im Gegenteil, die Freude ist um so größer, wenn es dann doch ein Update gibt.;)

  • Am 4. November 2016 um 10:35 von M@tze

    Ich finde das Teil auch Mumpitz zu diesem Preis, aber man sollte bitte auch beachten, dass „Porsche Design“ nicht bedeutet, dass das Teil bei der Porsche AG in Zuffenhausen designt wurde. Die Porsche Design GmbH ist ein reines (ehemals eigenständiges) Designstudio, welches von F.A. Porsche (dem Designer des Ur-911) 1972 gegründet wurde. Deren Designs haben nichts mit den Designs der Automarke Porsche zu tun, der Familienname Porsche wurde halt nur gewinnbringend verwendet. Die designen auch Toaster, Brillen, Möbel, … Der Markenname wird halt gerne verwendet, um ein Produkt höherwertig aussehen zu lassen und damit einen höheren Preis aufzurufen (wie man hier gut sieht).

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