Huawei bringt Windows-Convertible Matebook ab 899 Euro in den Handel

Das 12-Zoll-Gerät mit 2K-Display wird inklusive Tastaturhülle ausgeliefert. Die Basiskonfiguration Elite-Edition kommt mit Core-m3-CPU, 4 GByte RAM und 128 GByte SSD-Speicher. Die 1199 Euro teure Business-Edition bietet einen Core m5 sowie die jeweils doppelte Speichermenge.

Huawei hat den deutschen Marktstart seines im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellten Windows-Convertibles Matebook bekannt gegeben. Das 2-in-1-Gerät mit 12-Zoll-Touchscreen ist seit Kurzem in zwei verschiedenen Konfigurationen ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 899 Euro inklusive Anstecktastatur erhältlich.

Das Matebook ist in zwei Konfigurationen erhältlich (Bild: Huawei).Der spiegelnde IPS-Bildschirm löst 2160 mal 1440 Pixel auf. Im Basismodell Elite-Edition sind ein Intel-Dual-Core-Prozessor des Typs Core m3-6Y30 mit bis zu 2,2 GHz Takt, 4 GByte LPDDR3L-RAM und 128 GByte SSD-Speicher verbaut. Die 1199 Euro teure Business-Edition des Matebook kommt mit der bis zu 2,8 GHz schnellen Intel-CPU Core m5-6Y57, 8 GByte Arbeitsspeicher und einer 256 GByte großen SSD. Die Grafikberechnung übernimmt in beiden Modellen die integrierte Intel-GPU HD Graphics 515.

An Kommunikationsoptionen bietet das Convertible Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac und Bluetooth 4.1. Zur Positionsbestimmung ist ein GPS-Modul an Bord. Als Betriebssystem dient die 64-Bit-Version von Windows 10 Home. Am Tablet selbst findet sich ein 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss sowie eine USB-Typ-C-Schnittstelle.

Über letztere wird der Lithium-Polymer-Akku mit 4430 mAh beziehungsweise 33,7 Wattstunden geladen. Er soll in Kombination mit diversen Stromspartechniken für bis zu neun Stunden Laufzeit beim Arbeiten oder Videoschauen sorgen. Bei Musikwiedergabe hält der Stromspeicher laut Hersteller bis zu 29 Stunden durch.

Die hintergrundbeleuchtete Anstecktastatur im Chiclet-Stil hat 1,5 Millimeter Hubweg. Unter den Tasten sitzt ein multitouchfähiges Touchpad. Die Stromversorgung erfolgt übers Tablet, die Tastatur enthält also kein zusätzliches Akkupack.

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Zu den Besonderheiten des Matebook mit Unibody-Metallgehäuse gehört, dass es – anders als etwa Microsofts Surface Pro 4 – komplett lüfterlos ist. Außerdem behauptet Huawei, der integrierte Fingerabdruckscanner sei der branchenweit schnellste. Nur bei der Kameraausstattung, die für viele geschäftliche Nutzer von Tablets ohnehin unwichtig ist, geht der Hersteller einen Kompromiss ein: So gibt es lediglich eine 5-Megapixel-Frontwebcam für Videokonferenzen, aber keine rückseitige Kamera.

Das zunächst nur in der Farbkombination Gold/Weiß erhältliche Matebook-Tablet misst 27,9 mal 19,4 mal 0,69 Zentimeter und wiegt rund 640 Gramm. Zum Lieferumfang gehören außer der Tastaturhülle ein Ladegerät, ein USB-C-Datenkabel sowie Adapter von USB C auf Micro-USB beziehungsweise von Micro-USB auf USB A.

Als Zubehör bietet Huawei darüber hinaus einen MatePen genannten Digitalstift mit integriertem Laserpointer und eigenem Akku mit 100 Stunden Laufzeit an. Der 69 Euro teure Stylus unterscheidet 2048 Druckstufen und wird via USB geladen. Für 99 Euro gibt es zudem eine Dockingstation mit USB 3.0, HDMI, Ethernet-Anschluss und VGA-Port.

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Themenseiten: Convertible, Huawei, Notebook, Tablet

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Huawei bringt Windows-Convertible Matebook ab 899 Euro in den Handel

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  • Am 3. August 2016 um 13:58 von Dervis Demirovic

    Ehrlich gesagt, frage ich mich, Was, zum Henker, an diesen Geräten so teuer ist.
    Keine Bewegliche Festplatte, Aufrüsten kann man auch nicht, alles Chips (SSD). Also, WARUM SO ÜBERTEUERT? Für max. 500€ ok, aber mehr nicht. Die Preisentwicklung von solchen Unternehmen Kotzen mich echt an! Aber so lange es Dumme gibt die dass zu dem Preis Kaufen, wird es noch extremer werden. SCHADE

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