Fossil stellt zwei neue Android-Wear-Uhren vor

Das existierende Modell Founder wird um Marshal und Wander ergänzt. Sie sind in zwei Größen verfügbar, nämlich 44 und 46 Millimeter, und können drahtlos geladen werden. Mit Motion gibt es auch einen weiteren "Aktivitätstracker". Starttermine stehen noch nicht fest.

Uhrenhersteller Fossil hat mit den Modellen Marshal und Wonder seine Wearables-Reihe Q um zwei Modelle erweitert. Beide basieren auf Android Wear und verfügen über Touchscreen-Anzeigen. Die Optik gleich der anderer Fossil-Uhren, sie wirken also eher traditionell.

Die US-Preise beginnen bei 275 Dollar. Fossils Q-Reihe, die auch Activity-Tracker ohne Display und klassische Uhren mit digitaler Sensortechnik umfasst, ist zwar durchaus auch in Deutschland erhältlich, für die neuen Modelle gibt es bisher aber keine Preisempfehlung in Euro. Sie sollen zu einem unbestimmten Zeitpunkt in den nächsten Monaten in den Verkauf starten.

Q Marshal (Bild: Fossil)

Beide Uhren können drahtlos geladen werden. Sie verfügen über alle Funktionen von Android Wear, können also in Verbindung mit einem Smartphone etwa Anrufe entgegennehmen, auf SMS antworten und Apps starten. Sie sind in zwei Größen verfügbar, nämlich 44 und 46 Millimeter.

Zudem hat Fossil einen neuen Fitnesstracker namens Motion angekündigt – sozusagen ein Fitnessarmband mit traditioneller Optik. Es informiert durch Vibration und farbige Leuchten über eingehende Anrufe und SMS. Der US-Preis beträgt 95 Dollar.

Q Wander (Bild: Fossil)

Fossils im September 2015 vorgestelltes Smartwatch-Programm umfasste bisher ein Android-Wear-Modell namens Q Founder (ab 279 Euro) und die mit Ziffernblättern, aber auch Sensoren ausgestatteten Q Grant sowie Q Pilot 54 (beide ab 179 Euro), die zusätzlich zur Zeitanzeige zurückgelegte Schritte und Entfernung ermitteln wie auch den Kalorienverbrauch schätzen sollen. Und schließlich gibt es die „Aktivitätstracker“ ohne Zeitanzeige: Das Herrenmodell heißt Reveler, das Damenmodell Dreamer. Beide kosten 129 Euro, für ein zusätzliches Armband für Uhr oder Tracker muss man je nach Material um 30 Euro rechnen.

„Alle Änderungen an unserem Angebot sind direkte Reaktionen auf Kundenfeedback“, sagte Fossils Chief Creative Officer Jill Elliott gegenüber Mashable. „Wir haben so viel aus unserem Start gelernt und wissen, dass Technik jetzt viele Branchen revolutioniert, darunter auch die für Schmuck. Aber wir glauben, dass man für ihre Verschmelzung Erfahrung mit Schmuckdesign benötigt und es in den Mittelpunkt stellen muss.“

Die Fossil Group hat auf der CES im Januar angekündigt (PDF), bis Ende 2016 etwa 100 Funkuhren und -armbänder einführen zu wollen. Das bezieht sich aber auf alle ihre Marken, zu denen neben Fossil etwa Michael Kors und Emporio Armani zählen.

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Ganz neu ist Fossil im Wearables-Bereich nicht, sondern kann vielmehr sogar als Pionier gelten: 2001 brachte das Unternehmen eine Uhr mit dem damaligen PDA-Betriebssystem Palm OS und 102 mal 64 Pixeln Auflösung auf einem Monochrom-Bildschirm heraus. Sie kam mit einem 8-Bit-Prozessor, enthielt 48 KByte ROM-Speicher für das OS und konnte 190 KByte an Daten wie Termine, Memos oder Adressen sichern. Der Nachfolger lief 2002 dann immerhin schon unter Palm OS 4.1 und bot eine Auflösung von 160 mal 160 Pixeln.

2004 fertigte Fossil zudem für Microsoft eine der SPOT genannten Smartwatches. Zudem gründeten einige ehemalige Fossil-Mitarbeiter später Meta Watch, das ab 2011 zumindest eine Entwicklerversion einer Smartwatch mit OLED-Bildschirm anbot.

Heutiger Technikpartner ist Intel. Im November 2015 wurde aber auch der Wearables-Spezialist Misfit übernommen (PDF).

[mit Material von Jake Smith, ZDNet.com]

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