Google schließt Songza Ende Januar

Alle Funktionen des 2014 übernommenen Musikstreaminganbieters Songza finden sich jetzt auch in der Play-Music-App. Dazu zählen Empfehlungen, Abspiellisten und werbefinanzierte Radio-Angebote. Auf letztere können allerdings nur User in Kanada und USA zugreifen. Google bietet ihnen einen Migrationsdienst an.

Google hat angekündigt, dass die Website und App des übernommenen Musikstreaminganbieters Songza am 31. Januar 2016 endgültig verschwinden werden. Seine Funktionen seien mittlerweise sämtlich in die App Google Play Music integriert.

Logo Play Music (Bild: Google)Songza war im Sommer 2014 zu Google gekommen – für einen mutmaßlichen Preis um 15 Millionen Dollar. Auf Basis seiner Technik führte Google personalisierte Empfehlungen und kuratierte Abspiellisten in seinem eigenen Streamingdienst Play Music ein. Letztere wurden auch für die seit kurzem in Play Music verfügbaren Podcasts als zentrale Funktion genannt.

Vor allem aber enthält Play Music in den USA und Kanada seit Juni auch werbefinanzierte Radiosender, wie sie Songzas App enthielt. Songza expandierte nie über die USA und Kanada hinaus, Googles App wird dagegen in 60 Ländern weltweit angeboten – wenn auch überwiegend ohne Radiosender.

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Wie VentureBeat berichtet, sind alle vier Songza-Gründer noch bei Google beschäftigt. Um Funktionsgleichheit zu garantieren und Nutzern ihres ursprünglichen Angebots einen leichten Wechsel zu ermöglichen, verwenden sie angeblich beide Apps bis heute parallel. Zudem wird ein Migrationsdienst in der Cloud angeboten, der alle Einstellungen und Präferenzen von Songza-Usern zu Google Play Music umzieht.

Für die Zukunft arbeitet das Entwicklungsteam weiter „an der Schnittstelle von Expertenauswahl und algorithmischer Optimierung“. Google Play Music solle seinen Usern immer den richtigen Song zur richtigen Zeit liefern, heißt es.

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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