Microsoft stellt Surface 3 zu Preisen ab 600 Euro vor

Es basiert auf einem Display mit 10,8 Zoll und 1920 mal 1280 Pixeln. Als CPU wird ein Intel Atom für lüfterlosen Betrieb verbaut. Betriebssystem ist Windows 8.1 mit garantiertem Upgrade auf Windows 10 bei Verfügbarkeit. Office 365 kann im ersten Jahr ohne Aufpreis genutzt werden.

Microsoft hat ein neues Tablet vorgestellt, das es nur Surface 3 nennt. Es nutzt einen Quad-Core-Prozessor von Intel, nämlich den Atom x7-Z8700, der keinen Lüfter erforderlich macht. Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 zum Einsatz – mit garantiertem Upgrade auf Windows 10 bei Verfügbarkeit.

Microsoft Surface 3 mit Intel-CPU (Bild: Microsoft)Die Basisversion kostet 599 Euro, wenn sie ab 7. Mai ausgeliefert wird. Sie bringt 2 GByte RAM und 64 GByte Storage auf SSD mit. Für 719 Euro werden 4 GByte RAM und 128 GByte Storage verfügbar sein. Auch eine LTE-Version ist geplant, der Preis steht aber noch nicht fest.

Basis des Tablets ist konfigurationsunabhängig ein 10,8 Zoll großes ClearType-Display mit 1920 mal 1280 Pixeln, es fällt also etwas kleiner aus als Surface Pro 3 mit 12-Zoll-Bildschirm (ab 800 Euro). Die Akkulaufzeit beträgt Microsoft zufolge bis zu zehn Stunden. Das rund 9 Millimeter dicke Gerät wiegt 622 Gramm.

Rückseitig ist eine 8-Megapixel-Kamera verbaut. Frontseitig kommt eine 3,5-Megapixel-Webcam für Videokonferenzen (und eventuelle Selfies) hinzu. Microsofts Tablet kann einen Full-Size-USB 3.0, einen Mini-DisplayPort, einen Micro-USB-Ladeanschluss und eine Kopfhörerbuchse vorweisen. Hinzu kommen ein Port fürs Cover und ein PortmicroSD-Kartenleser.

Ein Kickstand, um das Tablet aufzurichten, ist im Lieferumfang enthalten. Er sieht drei Stufen vor. Jegliches weitere Zubehör kostet Aufpreis – der Surface Pen beispielsweise 49,99 Euro, die Dockingstation 229,99 Euro und die für die meisten Käufer wohl unverzichtbare Tastatur TypePad 149,99 Euro.

Die Geräte kommen mit einem Jahresabonnement für Office 365 Personal inklusive der Office-Anwendungen Outlook, Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Vorbestellungen werden ab sofort entgegengenommen.

Dass Microsoft ein günstiges Surface-Tablet plant, war vor einigen Tagen durchgesickert. Die Vorstellung wurde für die Entwicklerkonferenz Build Ende April erwartet. Nun scheint es vielmehr Microsofts Ziel zu sein, die ersten in Serie produzierten Endgeräte auf der Build vorweisen zu können.

Das Surface 3 wurde vorab als Gerät gehandelt, um die Lücke zwischen den Pro-Modell und den Lumia-Phablets sowie -Smartphones zu schließen. Das neue Konzept – mit lüfterlosem Intel-Atom-Chip – ist offenbar auch als Nachfolger der Surface-RT-Reihe gedacht, die auf ARM-Chips basierte und daher kein vollwertiges Windows 8 mitbrachte. Die Produktion des letzten Windows-RT-basierten Surface 2 wurde Ende Januar eingestellt. Käufer erhalten kein vollständiges Upgrade auf Windows 10, Microsoft will aber noch ein Update mit einigen Funktionen des neuen Betriebssystems liefern.

Diese Woche hat Microsoft den Preis des 12-Zoll-Tablets Surface Pro 3 zum zweiten Mal reduziert. Davon ist die billigste Konfiguration betroffen, für die man weiter 799 Euro zahlt. Das Surface Pro 3 mit 128 GByte kostet nun jedoch 140 Euro weniger als bisher, also 859 Euro. Somit erhalten Käufer gegenüber dem Einsteigermodell für nur 60 Euro mehr einen Core i5 statt i3 und 64 GByte zusätzliche Storage. Das Surface Pro 3 mit i5 und 256 GByte ist gleichzeitig 100 Euro billiger geworden und kostet jetzt 1199 Euro.

Mit Bundles lassen sich laut Microsoft bis zu 185 Euro sparen. Alle genannten Preise des Microsoft Store enthalten schon die Versandkosten.

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